Thomas Tuchel betonte in der Vergangenheit des Öfteren, dass er den kleinen, engen Kader bevorzugt. Nun hat er gezwungenermaßen einen sehr kleinen und engen Kader, da ein Großteil der Spieler sich verletzt hat. Neben den Langzeitverletzten Neven Subotic (Rippen-OP), Erik Durm (Knie-OP), Sven Bender (Knöchelprobleme), Andre Schürrle (Innenbanddehnung im Knie), bei denen eine Rückkehr ins Mannschaftstraining noch offen ist, gesellen sich noch Marc Bartra (Adduktorenverletzung), Lukasz Piszczek (Kniebescherden), Gonzalo Castro und Raphael Guerreiro (jeweils Muskuläre Beschwerden) mit auf die schier unendlich lange Verletztenliste. Auch der Einsatz von Innenverteidiger „Papa“ Sokratis ist fraglich. Auf Mannschaftsarzt Dr. Markus Braun wartet also unerfreulich viel Arbeit !

Einziger Lichtblick ist die Rückkehr von Marco Reus,  der nach einer 5-monatigen Abstinenz wieder Teile des Mannschaftstrainings absolvieren konnte. Ob er allerdings für das Spiel gegen Hertha BSC wieder fit sein sollte, dürfte mehr als fraglich sein.

Nichtsdestotrotz hat Borussia Dortmund die Möglichkeit, am kommenden Freitag einen neuen Rekord aufzustellen. Wie BVB total-Redakteur und „Statistikexperte“ Boris Rupert feststellte, hatte der BVB zwischen dem 3. November 2001 und dem 15. März 2003 bei 24 Heimspielen kein einziges verloren. Nun hat man die Möglichkeit mit einem Sieg oder auch Unentschieden gegen die Hertha aus Berlin einen neuen Rekord von 25 aufeinander folgenden Heimspielen, bei denen man nicht geschlagen wurde, aufzustellen.

   

Wie Cheftrainer Thomas Tuchel in Anbetracht der angespannten Personalsituation das Spiel gegen den Tabellenzweiten der Bundesliga angehen möchte, erfahren sie ab Donnerstagabend bei der BVB-Pressekonferenz.