PK nach dem Spiel !

Rein personell muss der BVB auf Innenverteidiger Marc Bartra verzichten, der sich im Spiel gegen den VfL Wolfsburg eine Zerrung im Adduktorenbereich zugezogen hat. André Schürrle hat mit dem Lauftraining begonnen, fällt aber dennoch für das Spiel gegen Freiburg aller Voraussicht nach aus. Ansonsten stehen bis auf Erik Durm und Neven Subotic alle Spieler dem BVB zur Verfügung.

Dennoch sieht Thomas Tuchel die Begegnung gegen den SC Freiburg keineswegs als Selbstläufer und blickt dabei auf die bisherigen 2 Niederlagen der Breisgauer in dieser Saison zurück. Sie hätten gegen die Hertha äußerst unglücklich lediglich durch einen abgefälschten Schuss in der letzten Minute verloren und auch in Köln mehr Schüsse auf des Gegners Tor abgegeben als die Kölner. Dabei habe man hochkarätige Torchancen ausgelassen und lediglich durch 3 „kuriose Tore der Kölner“ die Partie dennoch verloren. Borussia Dortmunds Cheftrainer erwartet einen „taktisch sehr disziplinierten und sehr flexiblen Gegner, der sich den Stärken des Gegners anpassen kann.(…) Da stimmen die Automatismen, da stimmen die Abläufe, weil sich jeder der Freiburger Spieler in dieses Schema einfügt“. Lob erfährt auch das „große Repertoire“ der Mannschaft von Christian Streich bei den Offensiven Standardsituationen, die „unglaublich guten Schützen“ Vincenzo Grifo und Maximilian Philipp, die er in der Offensive der Breisgauer als „herausragende Individualisten“ sieht. Das alles mache den SC Freiburg zu einem „sehr gefährlichen Gegner ohne große Schwächen“. 

Auch Freiburgs Cheftrainer Christian Streich, ein „Freiburger Urgestein“, erfährt sehr viel Respekt von Thomas Tuchel, der die „überragende Erfolge“ von Christian Streich als Jugendtrainer lobt. Christian Streich sei „das Gesicht und die Person, die maßgeblich für den Nachwuchs beim SC Freiburg stand.“ Deswegen sei es irgendwann auch eine „ganz logische Entscheidung“ gewesen, dass er auch die Verantwortung für die Profimannschaft bekäme. Die Emotionalität und „positive Verrücktheit“ des Freiburger Cheftrainers stecke natürlich auch an, sodass man die auch seinen Mannschaften anmerken könne.