Eine „haarige“ Angelegenheit

Frisuren sind in den Medien zurzeit das große Thema rund um den BVB. Die Ereignisse kurz vor dem wichtigen UCL-Spiel gegen Tottenham Hotspurs sorgen in Anbetracht der  Enttäuschungen in den letzten Spielen und der damit verbundenen Minikrise in Teilen der Öffentlichkeit für Hohn und Spott.

„Arbeit, Arbeit, Arbeit“ sagte Borussia Dortmunds Cheftrainer Lucien Favre bei der Pressekonferenz. Gemeint ist damit das Abstellen von Flüchtigkeitsfehlern innerhalb seiner Mannschaft, die - wie im UCL-Spiel gegen Tottenham - schnell zu Gegentoren führen. Man müsse mit „mehr Geduld“ spielen und dürfe „nicht mehr solche Tore kriegen“. In der Hinrunde habe man viel Glück gehabt, weil Flüchtigkeitsfehler vom Gegner selten so bestraft wurden wie jetzt. Im Offensivbereich zeigte sich der Schweizer ganz zufrieden: „Wir kreieren uns Torchancen, das machen wir gut und wir müssen das weiter so machen.“

„Wir haben momentan kein Spielglück“ sagte dazu Sportdirektor Michael Zorc und meinte weiter, dass man jetzt das Gefühl habe, dass fast jeder Fehler bestraft werde. Man werde zwar an den Fehlern arbeiten, sehe aber keinen Grund großartige Veränderungen vornehmen zu müssen.  






Borussia Dortmund - TSG 1899 Hoffenheim

3 : 3

 

 

 


Nach der unglücklichen aber auch nicht ganz unverdienten Niederlage im Pokalspiel gegen de SV Werder Bremen stellen sich viele Fragen an Cheftrainer Lucien Favre. Antworten dazu gibt es auf der BVB-Pressekonferenz.

  



Eine starke Frankfurter Offensive trifft auf eine durch verletzungsbedingte Ausfälle etwas geschwächte Dortmunder Abwehr. Für den BVB ist dieser Umstand dennoch kein Grund zur Beunruhigung.

„Auf 39 Tore insgesamt haben sie 31 gemacht ?“ fragte BVB-Cheftrainer Lucien Favre den Journalisten Tobias Jöhren von den Ruhr Nachrichten. Mit „sie“ sind die 3 Offenivspieler Ante Rebić, Luka Jović und Sébastien Haller von Eintracht Frankfurt gemeint. „Ich glaube es ihnen“, bestätigte der BVB-Cheftrainer die Statistik, „ich habe mehrere Spiele von ihnen gesehen.“ Dass die Eintracht aus Frankfurt nicht ohne Grund eine erfolgreiche Hinrunde gespielt hat, ist auch bei Borussia Dortmund bekannt. „Dieses System 3 – 4 – 1 – 2 ist brandgefährlich. Sie können spielen, sie können auch kontern und sie sind auch vor dem Tor sehr geschickt. Aber die Eintracht macht nicht nur die 3 Offensivspieler aus.“ Auch Sportdirektor Michael Zorc zeigt sich von der Mannschaft von Adi Hütter beeindruckt. „Ihr ganzes Spiel besticht durch eine hohe Körperlichkeit“, sagte er unter anderem. „Was besonders auffällig ist, ist die Torgefahr, die die 3 ausstrahlen, aber es geht auch immer um die Zulieferdienste.“

Obwohl im Abwehrzentrum des BVB schon seit geraumer Zeit Manuel Akanji und mittelfristig auch Dan-Axel Zagadou verletzungsbedingt ausfielen, zeigt sich Lucien Favre für das Spiel gegen die Hessen dennoch optimistisch. „Wir hatten gute Neuigkeiten gehabt: Dan-Axel Zagadou hat langsam wieder angefangen zu trainieren. Julian Weigl (der quasi aushilfsweise vom zentralen Mittelfeld ins Abwehrzentrum rückte; Anmerkung der Redaktion) hat das bis jetzt sehr gut gemacht, Abdou Diallo ist da, Ömer Toprak ist zurück und das geht…“ sagte der Schweizer mit einem Lächeln im Gesicht. Und Michael Zorc fügte hinzu: „Unser Trainer wird versuchen die entsprechenden Antworten zu bringen.“ 



 Borussia Dortmund gewinnt zuhause souverän mit 5:1 gegen Hannover 96. 

Die Pressekonferenz nach dem Spiel mit den Trainern Lucien Favre und André Breitenreiter von Hannover 96


Borussia Dortmund - Hannover 96

.Des einen Leid des anderen Freud

Er galt für lange Zeit als „Passmaschine“ im zentralen Mittelfeld und war maßgeblich am Aufbauspiel und Erfolg von Borussia Dortmund beteiligt. Dennoch wurde es in den letzten Monaten etwas ruhiger um ihn, denn die erfolgreiche Spielweise von Axel Witsel und Thomas Delaney warfen ihn auf seiner ursprünglichen Position zurück. Doch nun gibt es neue Chancen für einen etablierten Spieler.

Die Ausfälle im von Manuel Akanji und Dan-Axel Zagadou brachten das Trainerteam um Lucien Favre dazu im Abwehrzentrum zu improvisieren. Nachdem auch Ömer Toprak etwas angeschlagen war, brachte man gegen RB Leipzig mehr oder weniger notgedrungen Julian Weigl als 2. Innenverteidiger neben Abdou Diallo. Es war eine Aufgabe, die der 23-Jährige, um den schon Wechselgerüchte kursierten, gut gelöst hatte und die ihm durchaus viel positive Kritik einbrachte. 

 RB Leipzig - Borussia Dortmund