Meldungen zum Thema Boxen !

Liebe Freunde,

zwei Nikoläuse besuchten den Dortmunder Boxsport 20/50. Als Gast, zweiter von rechts (auf dem Rollstuhl) Hasan Ansari, ein  Flüchtling aus Afghanistan,

der durch eine Landmine sein linkes Bein verloren hat. 2015 hat er  beim  ersten Flüchtlingstraining teilgenommen.

Manager erhalten DBS-Boxsportdiplom

Auch zum 24. Male fand der Manager-Box-Lehrgang des Dortmunder Boxsport 20/50 bei den Teilnehmern

am letzten Freitag (24.11.) eine gute Resonanz. Zwei Stunden machten  Trainer Francesco Solimeo und der

DBS-Vorsitzende Dieter Schumann ein abwechslungsreiches Training. Neben dem Warmlaufen wurde eine spezielle Boxgymnastik eingeübt. Über die Schlagtechnik kam man zu den Partnerübungen. Hier standen die

Abwehrtechniken im Vordergrund der Boxübungen. Zum Abschluss ging es an die zahlreichen Boxsportgeräte.

Trainer Solimeo übte im Boxring mit den Teilnehmern das Leichtkontaktboxen. Die Boxweltmeisterin Christina Hammer und ihr Trainer Dimitri Kirnos beobachteten die Aktionen.

Nassgeschwitzt aber voller Selbstvertrauen erhielten die Manager aus der Hand des Vereinsarztes

Dr. Bernd Schultz die verdienten Urkunden.

DBS 20/50 „International“

Der Dortmunder Boxsport 20/50 ist einer der internationalsten Sportvereine in Dortmund. Sportfreunde aus 20 Nationen nehmen am Boxtraining teil. Der Spruch: „Der Sport überwindet Grenzen, spricht alle Sprachen und bleibt doch immer auch ein Stück Heimat“ hat seine volle

Berechtigung. Viele Sportfreunde kamen als Fremde und blieben als Freunde. Beim DBS 20/50 sind internationale Verbindungen und Freundschaften mehr Wert als Siege und Medaillen. Schon in den 70er Jahren trainierte bei dem Traditionsverein ein buntes Völkergemisch. Viele ehemalige ausländische Mitglieder schicken heute ihre Kinder zum Boxsporttraining. „Wir sind immer sportlich sowie menschlich beim DBS 20/50 gut betreut worden“, ist die Aussage vieler Eltern. Zur Zeit trainieren Sportfreunde aus 20 Nationen beim ältesten Dortmunder Boxsportverein. Die Schützlinge aus Marokko, Pakistan, Türkei, Bulgarien, Libanon, Sri Lanka, Russland, Iran, Guinea, Irak, Afghanistan, England, Albanien, Syrien, Nigeria, Dominikanische Republik, Tadschikistan und Deutschland werden von den  Trainern Francesco Solimeo (Italien), Marcin Cwiklinski (Polen)

Und David Eisenbart (Deutschland) betreut. Am letzten Donnerstag (16.11.17) erhielten der Dortmunder Boxsport 20/50 und der Verein Boxteam Dortmund, die Sintis und Romas sowie Migranten betreuen, als „Anerkannte Stützpunktvereine“ vom Bundesministerium des Inneren die“ Integration durch Sport“ -  Urkunde

Boxsport Nostalgie : Erinnerung an große erfolgreiche Dortmunder Boxer

v.l.n.r: Fritz Weynen, Paul Schäfer, Heinz Neuhaus, Willi Gnüge, Erich Trippe, Emil Tomczak, Richard Meyer, Karl Axt, Erich Nieder-Gethmann, Anton (Toni) Tausch, Fritz Günther und Hans Weinbeck

Der Dortmunder Boxsport 20, der auf ein 97-jähriges Bestehen zurückblicken kann, war einer der erfolgreichsten Boxsportvereine der 20er u. 30er Jahre in Westfalen. Zahlreiche Titel konnten von den DBS-Boxern gewonnen werden. Schon 1923 wurde Erich Trippe mit 16 Jahren  Deutscher Meister im Bantamgewicht. Der beste DBS-Kämpfer war Karl Schmedes. Er holte sich 4 x den DM-Titel, wurde  Deutscher Kampfspielmeister im Leichtgewicht und gewann 1934 in Budapest bei der Europameisterschaft die Bronzemedaille.  Jahrelang war er der Kapitän der „Deutschen Box-Nationalmannschaft“ und bestritt 15 Länderkämpfe für Deutschland.

Die DBSler gewannen damals viele Einzel-Meisterschaften. Bei den von 1926 bis 1932 ausgetragenen Mannschafts-Meisterschaften erreichte der DBS 20 sowohl 1931 als auch 1932  das Finale, unterlag jedoch Colonia 06 Köln mit 6 : 10 bzw. Punching Magdeburg mit 7 : 9 .

Zur Staffel gehörte der Bielefelder Gustav Eder,später einer der bekanntesten u. erfolgreichsten deutschen Profiboxer.

Viele Boxsportfreunde auf dem Bild, die leider alle verstorben sind, haben sich um das Ansehen des Dortmunder Boxsports  verdient gemacht.

 

Vorstandserweiterung beim DBS 20/50

Bei der letzten Jahreshauptversammlung wurden einige Vorstandsämter neu besetzt. Zur Schatzmeisterin wurde einstimmig Marina Piira gewählt. Ihr Ehemann Peter wurde  Vorstandsmitglied mit besonderen Aufgaben. Er wird sich um die außersportlichen Aktivitäten des Vereins kümmern. Als erste Aktion werden die DBS-Mitglieder Kabarettist Bruno Knust, der schon vor einigen Jahren den DBS-Goldhandschuh erhalten hat, im Theater Olpketal besuchen. Als neuer Gerätewart stellte sich Peter Möcke zur Verfügung.

Das langjährige DBS-Mitglied Wilfried Peters, BKV-Dortmund Vorsitzender und Geschäftsführer der Fachschaft Boxen, ist zum neuen Sportwart gewählt worden. Er wird beide Vereine organisatorisch betreuen.

Neuer Ringsprecher ist DBS-Geschäftsführer Mathias Burchardt, der den DBS-Vize Bernd Kramer auf eigenen Wunsch ablöst.

Die nächsten DBS-Termine: Am Freitag, dem 24.Nov.17, findet von 17-19 Uhr, in der Helmut-Körnig-Halle, DO, Strobelallee 40, der 24.Manager-Boxlehrgang statt.

 Mittwoch, den 29.November, Beginn 19:00 Uhr , im „Haus Puschnik“, folgt der 144.Prominenten-Stammtisch. Ehrengast ist der BVB-Teammanager Fritz Lünschermann. Der langjährige Boxsportförderer Werner Wirsing-Lüke hat sein Kommen signalisiert.

Am 2. u. 3. Dez. veranstaltet der Schwerter Boxsport die Kreismeisterschaft. Die DBS-Boxer werden gemeldet.

Die DBS-Weihnachtsfeier des Traditionsvereins ist am Donnerstag, dem 14.12., im Vereinslokal „Haus Puschnik“ . Galasänger Folkert Klaassen(aka Bruce Voice),ein Freund der DBSler, wird u.a. mit dem Goldhandschuh ausgezeichnet.

Junge Boxtrainer beim Dortmunder Boxsport 20/50

Der DBS 20/50 hat sich verjüngt. Junge Trainer leiten jetzt die Übungsarbeit der internationalen DBS-Mitglieder. Mädchen und Jungen von 10 bis 25 Jahren können am Training der Faustkämpfer teilnehmen. Ein aktives Boxen ist nicht Voraussetzung. Nach vier Wochen wird die Boxsporttauglichkeit durch den Vereinsarzt festgestellt. Erst dann dürfen die Neulinge am Leichtkontaktboxen teilnehmen.

Es sind genügend Geräte vorhanden. Boxhandschuhe für die ersten vier Wochen sind vorhanden.

Ein Probetraining ist möglich.

Der DBS 20/50 trainiert montags und donnerstags von 18 – 20 Uhr in der Turnhalle der Tremonia-Schule,

Lange Str. 84, 44137 Dortmund (Nähe Westpark).

Freizeitsportler trainieren Boxen

Jeden Montag und Donnerstag treffen sich ehemalige Faustkämpfer in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle zum Boxtraining. Gymnastik, Boxschulung, Leichtkontaktboxen im Ring  u. Gerätearbeit an den Sandsäcken, der Mais –u. Brettbirne und dem Doppelendball wechseln einander ab.

Es ist eine starke Gemeinschaft mit vielen Einzelkämpfern. Durch den Boxsport haben sich schon viele langjährige Freundschaften gebildet. Man hilft sich gegenseitig, auch außerhalb des Boxrings.

Es stellten sich zum Bild von links: Dieter Schumann, Peter Piira, Dr.med. Jörg Strube, Klaus Hellmich, Manfred Eigenbrod, Ehrenfried Hübner, Francesco Solimeo, Horst Pfeiffer, Gerhard Wulf, Paul Potisek, Ralf-Peter Winkelmann, Herwarth Böhmer und Klaus Overwaul.

 

 

 

Elite Boxer kämpten in Hombruch um den Westfalentitel !

Westfalenmeisterschafts-Finale der Eliteboxer ein Erfolg

Vor einer guten Kulisse wurde das diesjährige  Westfalenmeisterschaftsfinale der Frauen und Männer im Pädagogischen Zentrum des Helene-Lange-Gymnasiums In DO-Hombruch ausgetragen. Insgesamt wurden 13 Titel ausgeboxt. Bei der

über drei Stunden-Veranstaltung sah man alle Facetten des Boxsports. Jeder wollte den Titel gewinnen und gab deshalb sein Bestes. Die 15 teilnehmenden Vereine hatten ihre Boxerinnen und Boxer alle gut vorbereitet. Die Ringrichter Udo Saß , Thorsten Broll und Antonia Colapietro ließen ein fließendes Boxen zu. Es gab kaum Verwarnungen und Unterbrechungen. Der Ringarzt Dr.med. Gunter Hübner hatte nur einmal einen Einsatz. Es war eine  absolute Werbung für den Boxsport. Die Veranstaltungsgemeinschaft BSV 20 Mengede/Dortmunder Boxsport 20/50 lieferte eine perfekte Organisation ab und wurde vom WABB-Präsidenten Klaus Kosfeld deshalb gelobt. Ringsprecher Bernd Kramer konnte mit Olympia-Siegerin Ursula Happe, MDB Thorsten Hoffmann, Kulturmanager Horst Hanke-Lindemann,den Ex-Profiboxern Paul Potisek und Heinz Düsing u.a. bekannte Dortmunder Persönlichkeiten vorstellen.

Mit drei Meister-und einem Vizetitel konnten die Dortmunder Boxer zufrieden sein. In der 64 kg-Frauenklasse besiegte Jennifer Pottmeyer (Vikt.08 DO) die Münsteranerin Alexandra Schenk nach 4 Runden klar nach Punkten und holte sich nach 2015 den zweiten  Westfalenmeister-Titel. Vereinstrainer Erich Weber war hocherfreut.

 

Pech dagegen hatte ihr Vereinskamerad Etem Erdmann. Er traf in der 60 kg B-Klasse auf Yigitcan Özev (BC Erle). Nach drei farbigen Runden fehlte dem Viktorianer in der 3 Runde etwas dieLuft. Knapper Punktsieger und Westfalenmeister wurde Yigitcan Özev (BC Erle). Von sich überzeugt war Ndue Ramay (Vikt.08 DO). Er traf in der 75 Kg B-Klasse auf Leo Horstmann (BC Münster). Der bärenstarke Ramay drängte Horstmann in die Defensive. Der Münsteraner boxte aus einer geschlossenen Deckung heraus, verlor dabei aber die Übersicht. Mit Körper-und gezielten Kopftreffern holte sich der Viktorianer den verdienten Punktsieg und Meistertitel. In der 91 kg A-Klasse traf der Mengeder Refik Latifi auf Felix Düsenberg vom PSV Unna. Der Dortmunder, der einen großen Anhang hinter sich hatte, wollte es kurzrundig machen. Stark angefeuert, griff er Düsenberg mit wuchtigen Schlägen an. Doch der Linksausleger aus Unna fightete zurück und traf ebenfalls. Latifi, der in der dritten Runde das Tempo noch erhöhte, konnte nun einige Treffer setzen. Der Punktsieg war nicht mehr gefährdet. Die Anhänger feierten Ihren frisch gekürten

 

Hier die weiteren Westfalenmeister:

Männer C-Klasse: 64 kg Tscholik Chaletjan (BC Münster, 69 kg Kniaz Gnojan (BSC Haspe), 75 kg Sven

                               Kupka (SV Brackwede), 91 kg Tim Vogt (BC Münster).

Männer B-Klasse:  81 kg Mike Maniera (MBR Hamm), 91 kg  Patrik Walfort (Boxzentrum Münster)

Männer A-Klasse:  64 kg Juri Belinger (Vorwärts Bielefeld), 69 kg Elah Al-Magahmseh (Boxzentrum

                                Münster), 81 kg Nuri Yesil (MBR Hamm).