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Michael Zorc verlängert bis 2021

Die sportliche Führung von Borussia Dortmund liegt auch in Zukunft in den bewährten Händen von Michael Zorc (55). Der achtmalige Deutsche Fußballmeister hat den Vertrag mit seinem Sportdirektor heute vorzeitig bis zum 30. Juni 2021 verlängert.

„Die sportlichen Erfolge der vergangenen zehn Jahre sind eng mit dem Namen Michael Zorc verbunden. Michael Zorc steht für Kompetenz, Loyalität und Identifikation. Ich freue mich sehr auf die weitere Zusammenarbeit“, betont Borussia Dortmunds Vorsitzender der Geschäftsführung, Hans-Joachim Watzke.

„Die vergangenen eineinhalb Jahre waren trotz des DFB-Pokalsieges und der Qualifikation für die UEFA Champions League bekanntlich aus vielerlei Gründen schwierig. Ich betrachte es vor diesem Hintergrund umso mehr als unsere gemeinsame Aufgabe, Borussia Dortmund in ruhigeres Fahrwasser zu bringen, die Mannschaft auf hohem Niveau zukunftsfähig zu machen und den Klub zu einem festen Bestandteil der UEFA Champions League zu entwickeln“, betont Michael Zorc.

Zorc steht wie kaum ein Zweiter für Borussia Dortmund. Von der A-Jugend bis zum Gewinn des Weltpokals stellte der BVB-Rekordspieler sein fußballerisches Können über 20 Jahre lang in die Dienste seines Klubs. Und seit nunmehr 20 Jahren verantwortet er als sportlich Verantwortlicher die Geschicke der Schwarzgelben.

Der gebürtige Dortmunder absolvierte als Spieler 463 Bundesliga- (131 Tore), 66 Europapokal- (13 Tore) und 28 DFB-Pokal-Spiele (10 Tore) für den BVB. Er ist der Profi mit den meisten Einsätzen für Schwarzgelb, und lediglich Manfred Burgsmüller hat in Schwarzgelb mehr Bundesliga-Tore erzielt.

Nach Ablauf seiner aktiven Karriere, die in den Deutschen Meisterschaften 1995 und 1996, im Champions League-Sieg 1997 sowie dem Gewinn des Weltpokals im gleichen Jahr gipfelte, wechselte Zorc ins Management. Hier fallen drei Deutsche Meisterschaften, zwei Pokalsiege sowie zwei Europapokal-Finalteilnahmen (UEFA-Cup-Endspiel 2002; Finale der UEFA Champions League 2013) in seine bisherige Amtszeit.

Der 55-Jährige trägt Verantwortung für den gesamten Fußballbereich des BVB bis hinunter zu den Nachwuchs-Teams.

Dortmunder Jung‘ 

Marco Reus verlängert Vertrag langfristig bis 2023

 

Marco bleibt! „Wir sind sehr froh, die Vertragsverlängerung mit Marco Reus bekanntgeben zu können“, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Hans-Joachim Watzke, nach den erfolgreich abgeschlossenen Gesprächen mit dem Top-Spieler, der am heutigen Freitagnachmittag seine Unterschrift unter einen neuen, bis zum 30. Juni 2023 datierten Kontrakt beim BVB gesetzt hatte. Reus‘ bisheriger Vertrag wäre 2019 ausgelaufen.

Damit hat der von zahlreichen Topklubs umworbene deutsche Nationalspieler früher als erhofft eine Entscheidung zugunsten seines Vereins getroffen und dem achtmaligen Deutschen Meister Planungssicherheit verschafft. 

„Seit 2012 trage ich das Trikot der Borussia. Ich bin glücklich und stolz, heute verkünden zu können, dass ich es auch weiterhin tragen werde. Dortmund ist meine Heimat, der BVB ist mein Verein! Seit meiner Kindheit habe ich davon geträumt, in Schwarz und Gelb aufzulaufen und für diesen Klub zu spielen. Aus tiefster Überzeugung möchte ich mit dieser Unterschrift ein klares Zeichen für die Zukunft setzen“, sagt Reus und fährt fort: „Dass ich mein Bekenntnis zum Verein heute erneuern kann, ist auch ein Dankeschön an unsere fantastischen Fans, die immer zu mir gehalten haben. Dass mich der BVB mit Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc an der Spitze auch in nicht so leichten Zeiten immer wieder unterstützt hat, hat meine Entscheidung zusätzlich positiv beeinflusst. An dieser Stelle ist es mir wichtig, auch einmal Dankeschön zu sagen! Dankeschön an meinen Berater und Freund Dirk Hebel, der mich jetzt schon mehr als zehn Jahre in allen Höhen und Tiefen meiner Karriere begleitet hat, Dankeschön an meine Freundin und meine Familie, aus deren Liebe ich immer Kraft schöpfen kann.“ 

Im Pokalfinale 2017 hatte Marco Reus seinen ersten Titel mit dem BVB gewonnen, sich im Spiel gegen Eintracht Frankfurt jedoch einen Kreuzbandriss zugezogen und erst vor vier Wochen sein Comeback gefeiert. Seitdem steuerte er bereits drei Treffer sowie zwei Torvorlagen bei. „Marco macht jede Mannschaft besser“, sagt Sportdirektor Michael Zorc: „Er ist der Mann für die wichtigen Momente und vor allem die wichtigen Tore. Er ist der Eckpfeiler unserer Offensive und darüber hinaus ein prägendes Gesicht unseres Vereins.“ 

Die Zahlen bestätigen Zorc: Seit seiner Rückkehr im Sommer 2012 war Marco Reus an insgesamt 101 BVB-Toren in der Bundesliga als Schütze oder Vorbereiter beteiligt. In dieser Zeit gelangen ihm 92 Pflichtspiel-Tore für die Borussia; dabei brachte er sein Team 39 Mal (!) mit dem wichtigen Tor zum 1:0 in Führung. 

„Wir sind sehr glücklich darüber, dass sich Marco – obwohl die besten Klubs der Welt ihm in der Vergangenheit immer wieder Offerten gemacht haben – dazu entschlossen hat, seinen Vertrag vorzeitig und sehr langfristig zu verlängern. Ich habe zu ihm eine besondere persönliche Beziehung. Die Gespräche mit Marco und seinem Berater verliefen von Beginn an konstruktiv und harmonisch“, erklärte Hans-Joachim Watzke und merkte an: „Dieser Spieler zeigt ein Höchstmaß an Identifikation, auf das wir sehr stolz sind.“

BVB verpflichtet Schweizer Nationalspieler Manuel Akanji

Borussia Dortmund hat sich mit dem FC Basel auf einen sofortigen Wechsel von Manuel Akanji verständigt. Der 22 Jahre junge Abwehrspieler unterzeichnete beim achtmaligen Deutschen Meister einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022.

„Manuel hat sich mit seinen Leistungen ins Visier mehrerer europäischer Topklubs gespielt, und wir sind glücklich, dass er sich für uns entschieden hat“, erklärt Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc: „Er hat in der Nationalmannschaft und in der Champions League schon nachgewiesen, dass er auf höchstem europäischem Niveau spielen kann. Gleichwohl sehen wir in ihm einen Abwehrspieler, der über weiteres Entwicklungspotenzial verfügt.“

Manuel Akanji spielte in den zurückliegenden zweieinhalb Jahren für den FC Basel, mit dem er 2016 die Schweizer Meisterschaft sowie 2017 das „Double“ gewann. In 42 Erstliga-Spielen gelangen ihm fünf Tore. Für die Schweiz bestritt der 1,87 Meter große Innenverteidiger bisher vier A-Länderspiele.

„Ich habe mich in den Gesprächen mit den Dortmunder Verantwortlichen sehr wohl gefühlt. So war es eine Herzensentscheidung. Und der Fußball, der in Dortmund gespielt wird, hat mir schon immer gefallen“, begründet Akanji seinen Wechsel zum BVB: „Ich freue mich auf die Zeit hier und werde mein Bestes geben.“ Akanji wird mit der Rückennummer 16 auflaufen.

Im Europapokal kam der Sohn einer Schweizerin und eines Nigerianers für den FC Basel sieben Mal zum Einsatz. In der laufenden Spielzeit stand er in allen sechs Champions-League-Spielen des Achtelfinal-Teilnehmers von der ersten bis zur letzten Spielminute auf dem Rasen. Für Borussia Dortmund wird Akanji in der laufenden Saison auch in der UEFA Europa League spielberechtigt sein.

Sven Mislintat wechselt zum FC Arsenal

 

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat seinem Leiter Profifußball, Sven Mislintat, am heutigen Tag die Freigabe für einen sofortigen Wechsel zum englischen Premier-League-Klub FC Arsenal erteilt.

„Sven Mislintat war zehn Jahre lang mein engster Mitarbeiter. Zwischen uns ist ein enges Vertrauensverhältnis entstanden. Er hat beim BVB hervorragende Arbeit geleistet. Dies haben wir berücksichtigt, als Sven mich vor einigen Wochen darum bat, das außergewöhnliche Angebot des FC Arsenal annehmen zu dürfen. Wir wollten ihm diese Chance nicht verwehren“, sagt Sportdirektor Michael Zorc.

„Sven Mislintat hat zunächst als Chefscout und schließlich als Leiter Profifußball viele Jahre lang ein Team von hervorragenden Mitarbeitern ebenso hervorragend geleitet. Ich bedanke mich – auch persönlich – bei ihm für die überragende Zusammenarbeit. Wir alle beim BVB wünschen Sven Mislintat für seine Zukunft nur das Allerbeste“, betont Hans-Joachim Watzke, Vorsitzender der Geschäftsführung.

„Mein Dankeschön geht an meine Chefs. In all der Zeit standen Aki Watzke und Michael Zorc immer hinter mir. Sie haben mich auch eingebunden, als es darum ging, das BVB-Scouting so aufzustellen, dass es unabhängig von einzelnen Personen immer auf einem hohen Level funktionieren wird. Das war mir sehr wichtig“, sagt Mislintat und fügt hinzu: „Ich bin hier geboren, aufgewachsen, arbeite seit 2006 für den Club, bin durch und durch Borusse. Und das werde ich sicher auch immer bleiben!“ Bereits vor mehreren Wochen hatte Borussia Dortmund seinem Scouting-Team eine neue Struktur mit Markus Pilawa an der Spitze gegeben

 

Jeremy Toljan verstärkt BVB-Defensive

Borussia Dortmund hat den deutschen U21-Europameister von 2017 und Silbermedaillen-Gewinner der Olympischen Spiele 2016, Jeremy Toljan, verpflichtet. Der Anfang des Monats 23 Jahre alt gewordene Außenverteidiger unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022.

„Jeremy kann sowohl auf der rechten als auch auf der linken Abwehrseite spielen“, sagt Sportdirektor Michael Zorc und fügt hinzu: „Er war einer der Garanten für den Titelgewinn der deutschen U21-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in diesem Sommer.“ Toljan kam in allen Partien über die volle Distanz zum Einsatz und bereitete während des Turniers drei Tore vor, darunter den Siegtreffer im Finale gegen Spanien (1:0).

Der gebürtige Stuttgarter absolvierte für die TSG Hoffenheim seit seinem Bundesliga-Debüt am 5. Oktober 2013 insgesamt 56 Bundesligaspiele mit zwei Toren und weitere sechs DFB-Pokalspiele. Von der U17 bis zum Olympia-Team, mit dem er 2016 in Brasilien die Silbermedaille gewann, lief er bislang 38 Mal für Deutschland auf. „Er ist ein Spieler mit großem Entwicklungspotenzial“, sagte Zorc

 

Emre Mor wechselt zu Celta de Vigo

Offensivspieler Emre Mor (20) verlässt Borussia Dortmund nach einem Jahr und wechselt auf eigenen Wunsch zu Celta de Vigo.

Der türkische A-Nationalspieler war vor einem Jahr vom dänischen Klub FC Nordsjaelland zu Borussia Dortmund gekommen und wurde in der abgelaufenen Saison in 18 Spielen der Bundesliga, im DFB-Pokal und in der UEFA Champions League eingesetzt. 

Der in Dänemark aufgewachsene, dribbelstarke Angreifer hat Borussia Dortmund um die Freigabe gebeten, weil er sich bei einem anderen Klub größere Einsatzchancen erhofft als in der weiterhin namhaft besetzten BVB-Offensive. „Wir respektieren diesen Wunsch und wünschen Emre für die Zukunft viel Erfolg“, sagte Sportdirektor Michael Zorc.

Ousmane Dembélé vor Wechsel zum FC Barcelona

Der achtmalige Deutsche     Meister Borussia Dortmund hat sich mit dem spanischen Klub FC Barcelona     grundsätzlich auf einen sofortigen Transfer des BVB-Offensivakteurs Ousmane     Dembélé (20) geeinigt.  

Der FC Barcelona wird dem BVB     demnach eine fixe Transferentschädigung in Höhe von 105 Millionen Eurozahlen. Darüber hinaus wurde zusätzlich die Zahlung variabler     Transferentschädigungen bis zu einer maximalen Gesamthöhe von rund 40 Prozent des Betrags der fixen Transferentschädigung vereinbart.    

Die vertragliche Dokumentation   der heutigen grundsätzlichen Einigung soll umgehend erfolgen. Die formale     Abwicklung des Transfers steht aber ausdrücklich noch unter dem Vorbehalt der erfolgreichen Absolvierung der sportmedizinischen Untersuchung des     Spielers beim FC Barcelona, des Abschlusses einer Aufhebungsvereinbarung zwischen Borussia Dortmund und dem Spieler, des Abschlusses eines neuen     Arbeitsvertrages zwischen dem Spieler und dem FC Barcelona sowie der     ordnungsgemäßen Abwicklung des Transfers gemäß der Bestimmungen des FIFA Transfer Matching Systems bis spätestens zum Ablauf des 31. August 2017.

BVB und Opel intensivieren und verlängern Zusammenarbeit

 

Der Deutsche Pokalsieger Borussia Dortmund und Champion-Partner Opel haben ihre Zusammenarbeit nochmals intensiviert und zudem vorzeitig um fünf weitere Jahre verlängert: Das Opel-Logo ziert ab der kommenden Bundesliga-Saison den Trikot-Ärmel des achtmaligen Deutschen Fußballmeisters.

„Es macht uns stolz, dass wir in dieser schnelllebigen Zeit mit Opel bereits den vierten Partner gewinnen konnten, mit dem wir strategisch zusammenarbeiten“, erläuterte Hans-Joachim Watzke, Vorsitzender der BVB-Geschäftsführung, und fügte hinzu: „Strategisch bedeutet für uns vor allem, gemeinsam und in enger Abstimmung die gleichen Ziele zu verfolgen.“ Der Automobilhersteller, der seit 2012 zu den wichtigsten BVB-Partnern zählt, belegt mit Beginn der neuen Bundesligasaison mit dem „Blitz“ den Trikotärmel und gehört damit zum Kreis der strategischen Partner des amtierenden deutschen Pokalsiegers. 

Im Gegensatz zu den drei übrigen strategischen BVB-Partnern – Hauptsponsor Evonik, Ausrüster Puma und der Signal Iduna als Namensgeber des Stadions – wird Opel kein Anteilseigner, sondern vor allem in den Bereichen Kommunikation und Aktivierung eng mit Borussia Dortmund zusammenarbeiten. Das gaben Opel-Deutschlandchef Jürgen Keller und BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke heute auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Dortmund bekannt. 

„Wir freuen uns sehr, dass wir die Kooperation mit Borussia Dortmund langfristig verlängern konnten und zukünftig noch enger mit diesem großartigen Klub zusammenarbeiten werden. Der BVB passt perfekt zu unserer Marke, denn er steht glaubwürdig für das, was auch Opel heute sowie in Zukunft ausmacht: Spitzenleistung und Nahbarkeit zugleich“, so Keller: „Zudem schätzen wir die vertrauensvolle und professionelle Zusammenarbeit mit Hans-Joachim Watzke und seinem gesamten Team sehr und sind gespannt auf die nächsten gemeinsamen Jahre.“ 

Bereits seit August 2012 sind Opel und der BVB partnerschaftlich verbunden. Das Sponsoring wird laut Studien des Marktforschungsinstituts Nielsen Sports und der TU Braunschweig von der fußballinteressierten Öffentlichkeit als eines der glaubwürdigsten und nachhaltigsten im deutschen Fußball wahrgenommen. Somit hat diese Partnerschaft auch einen wesentlichen Anteil an der positiven Markenentwicklung von Opel in den vergangenen fünf Jahren. „Opel engagiert sich seit über 30 Jahren im Fußball-Sponsoring und hat dabei eindrucksvoll bewiesen, wie man Partnerschaften im Sport erfolgreich ausrichtet“, bekräftigte Watzke. 

Neben dem Trikotärmel-Sponsoring wird Opel weitere Rechte erhalten. So ist unter anderem geplant, den Klub in Zukunft verstärkt in die nationale Markenkommunikation einzubeziehen. Beispielsweise werden dann auch Spieler und andere Protagonisten des BVB in den TV-Spots von Opel zu sehen sein. Zudem wird sich Opel in den Bereichen Familie und Nachwuchs als Partner der BVB-Fußballschule und Presenter des BVB-Family-Cups noch stärker engagieren.