Hier lesen Sie Berichte und sehen alle Pressekonferenzen von Borussia Dortmund aus der Spielzeit 2017/2018 

 ab März 2018

 

TSG 1899 Hoffenheim - Borussia Dortmund

"Mein Leben lang bin ich gerne der Gejagte"

BVB-Cheftrainer Peter Stöger sieht die Ausgangslage im Kampf um die Champions-League-Plätze trotz der jüngsten Niederlage gegen den 1. FSV Mainz 05 durchweg positiv.







Borussia Dortmund - 1. FSV Mainz 05 1 : 2

Borussia Dortmund muss bis zum letzten Spieltag um die Champions-League-Qualifikation zittern. Gegen Mainz 05 kassiert der BVB eine peinliche 1:2 (1:2)-Heimniederlage. Der Vorsprung auf den Fünften Leverkusen schmilzt auf drei Punkte. (Ruhrnachrichten)

„Ich habe das ungewohnte Gefühl, dass sich jemand Sorgen um mich macht“ 

„Ich habe das ungewohnte Gefühl, dass sich jemand Sorgen um mich macht“ sagte Peter Stöger süffisant auf der Pressekonferenz, nachdem er über seine vermeintliche Zukunft beim BVB gefragt wurde. Borussia Dortmunds Cheftrainer sieht einer Zukunft als Trainer gelassen entgegen und setzt seinen Fokus auf etwas anderes. 

Die Saison nähert sich der Zielgeraden und für Borussia Dortmund geht es nun darum, das sich selbst gesteckte Ziel, die direkte Qualifikation für die UEFA-Champions-League, zu erreichen – im Idealfall noch vor dem Reviernachbarn aus Gelsenkirchen. Trotz des teils recht holprigen Verlaufs in dieser Spielzeit stehen die Chancen dazu nicht schlecht. „Ich glaube, nach dieser turbulenten Saison könnte man schon das schöne Gefühl annehmen zuhause mit den Fans das Ziel, das wir uns vorgenommen haben, zu erreichen. Das wäre schon eine nette Geschichte. Darauf werden wir hinarbeiten. Wir wissen aber auch, dass es vom Papier her eine weit einfachere Aufgabe ist, als es dann in der Umsetzung sein wird.“

Nichtsdestotrotz erwarten viele für die neue Saison einen Umbruch – sowohl in der Mannschaft als auch in ihrer Führung. In der Öffentlichkeit wurde bereits über viele vermeintliche Nachfolger von Peter Stöger spekuliert. Den gebürtigen Wiener lässt diese Diskussion kalt: „Wenn man in Dortmund von Beginn an einen 6-Monatsvertrag hat, dann ist ziemlich klar, dass permanent über andere Trainer gesprochen wird. Dass das in den letzten Wochen so ist, bedeutet für mich keine Veränderung, weil das schon seit 4 Monaten so geht. Ich habe keine Probleme damit. (…) Wie in allen Spielen zuletzt werde ich wieder Spaß haben in den Signal-Iduna-park zu gehen und über 80.000 Zuschauer zu sehen, die wegen einer Dortmunder Fußballmannschaft daher kommen um sie zu unterstützen. Daran werde ich wieder Spaß haben, daran wird sich nichts ändern.“ (Bijan Yaghoubi)





 

SV Werder Bremen - Borussia Dortmund

„Bei einem richtig guten Klub sitzen auch schon einmal richtig gute Spieler auf der Ersatzbank“ 

Der furiose 4:0-Erfolg gegen Bayer 04 Leverkusen war ein kleiner Befreiungsschlag für die Mannschaft und die Fans, der die Schmach nach dem Revierderby zumindest ein wenig lindern konnte. Ein bislang renommierter Borusse steht derzeit dennoch nicht in der Erfolgsspur.
 

Die Ultras von TheUnity sendeten vor dem Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen ein klares Signal an die Mannschaft: „Niemand verkörpert Borussia Dortmund so wenig wie ihr“ und machten damit ihrem Frust nach der 2:0-Niederlage im Revierderby gegen den FC Schalke 04 Luft. Die Reaktion der Mannschaft dagegen war großartig und nach der Derbypleite nicht mehr wiederzuerkennen. Der ball lief flüssig durch die Reihen und der BVB verkörperte den Angriffsfußball, den die Fans von ihrem Team so lieben. Die Gründe für den 4:0-Erfolg gegen die Werkself sehen viele nicht nur in der überragenden Leistung von Jadon Sancho begründet, sondern auch im Fernbleiben von Marcel Schmelzer. Denn genau der Mannschaftskapitän von Borussia Dortmund sah sich nach durchwachsenden Leistungen in der jüngsten Vergangenheit auf die Tribüne verbannt. „Es ist ja allen klar, dass Spieler, die auf der Tribüne sitzen, nicht wahnsinnig gut gelaunt sind. Alles andere wäre ja schon sehr fragwürdig. Aber er hat die Situation richtig gut angenommen. Seine Trainingsarbeit ist so, wie man es sich vorstellt, wie wir es uns auch erhoffen, wie Spieler reagieren, wenn sie nicht im Kader bzw. in der Startformation sind.“ Jedoch lässt Borussia Dortmunds Cheftrainer die Frage offen, ob der dienstälteste Borusse und Mannschaftskapitän am Sonntag gegen den SV Werder Bremen in den Kader zurück kehren wird: „Der Kader ist Gott sei Dank größer geworden und nun muss man mal sehen, was die Trainingstage noch bringen.“ Mit Jeremy Toljan, der beide Außenverteidigerpositionen spielen kann, hat Peter Stöger noch eine Alternative im Ärmel. Nichtsdestotrotz lobt er die Trainingsarbeit von Marcel Schmelzer: „So wie er gearbeitet hat, sind die Chancen nicht kleiner geworden, dass er dabei sein könnte, aber wir sind trotzdem beim BVB. Das ist ein großer Klub mit richtig guten Spielern und bei einem richtig guten Klub sitzen auch schon einmal richtig gute Spieler auf der Ersatzbank oder auf der Tribüne. Deswegen kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen, wie es aussehen wird.“ (Bijan Yaghoubi)

 

   




 

 

 

Borussia Dortmund liefert mit dem furiosen 4:0 (1:0) gegen Bayer Leverkusen ein eindrucksvolles Statement im Kampf um die direkte Qualifikation zur Champions League ab. Trainer Peter Stöger setzt ein personelles Zeichen - auch darf sich nach der bitteren Derbypleite vor einer Woche als Sieger fühlen.



Borussia Dortmund - Bayer 04 Leverkusen


„Wir haben ein Big-Point-Spiel vergeben und jetzt kommt die nächste Chance !“ 


Nach der bitteren Niederlage gegen den Reviernachbarn aus Gelsenkirchen hagelt es Kritik an die Mannschaft. Vielen Spielern sei die Bedeutung dieses Derbys nicht richtig bewusst gewesen zu sein, ihre Leistungsbereitschaft sei nicht da gewesen. Peter Stöger möchte darauf eine Reaktion zeigen. 

Die kritischen Stimmen in den sozialen Netzwerken zum letzten Revierderby auf Schalke überschlagen sich. Besonders in der Kritik steht unter anderem Kapitän Marcel Schmelzer, der nach einem individuellen Fehler die Schalker Führung einleitete. Der BVB hätte mit einem Sieg in der Tabelle auf Platz 2 klettern können, nun liegt man 4 Punkte hinter den Königsblauen. BVB-Cheftrainer Peter Stöger, über den viele Fans zurzeit auch keine Lobeshymnen singen, räumt Fehler ein und möchte im nächsten sogenannten „6-Punkte-Spiel“ gegen Bayer 04 Leverkusen in einigen Belangen besser werden: „Es gehört schon sehr viel zu einem positiven Ergebnis dazu, dass wir unsere Leistung abrufen müssen, dass wir selbst bereit sind läuferisch, spielerisch und kämpferisch bis ans Maximum zu gehen.“

Trotz der für viele Fans nicht zufriedenstellenden Leistungen der Borussia in den letzten Partien hält Peter Stöger klar am Saisonziel, sich direkt für einen Platz für die UEFA Champions-League zu qualifizieren, fest: „Natürlich haben wir ein gutes Gefühl, weil wir zwar immer wieder Situationen haben, die nicht optimal laufen und bei denen es auch zum Teil berechtigte Kritik gibt, aber dennoch wissen wir, wo wir gestartet sind, welche Ausgangslage wir vor 10 Wochen hatten und welche wir jetzt haben. Die Spiele werden weniger, die Ausgangslage ist gut und wir haben es selbst in der Hand das Ziel zu erreichen. Das ist das wofür wir antreten und das ist unsere einzige Zielsetzung. Wir haben ein Big-Point-Spiel letzte Woche vergeben, aber jetzt haben wir die nächste Chance.“

(Bijan Yaghoubi)


Borussia Dortmund gelingt der erste Teil der Wiedergutmachung nach dem 0:6-Debakel in München. Gegen den VfB Stuttgart tut sich der BVB 45 Minuten lang schwer lang schwer, verdient sich aber nach der Pause mit sehenswerten Treffern das 3:0

 

 

Pressekonferenz nach dem Spiel Bor. Dortmund-Hannover 96 Borussia Dortmund zittert sich zum 1:0 gegen Hannover 96 und sammelt wichtige Punkte im Kampf um die Champions-League-Qualifikation. Der erste Durchgang ist gut, der zweite wird zur Zitterpartie.

 

 

 

Pressekonferenz vor dem Spiel Bor. Dortmund - Hannover 96 am 16.03.18