TV- und Videoproduktion
Verein zur Förderung von Sport und Kultur im Medienbereich

Medienöffentliches Training in Brackel

Einen Tag nach dem 3:1-Erfolg in Wolfsburg gab es auf dem Trainingsgelände in Brackel ein medienöffentliches Spielerersatztraining. Mit dabei waren Erling Haaland, Axel Wistel, Daxo, Rainier, Felix Passlack und viele andere. Raphael Guerreiro befand sich im Lauftraining und nahm noch nicht am Mannschaftstraining teil.


 

"Wir haben eine geile Truppe!"

Gregor Kobel spricht über die neue Saison und seine Erwartungen beim BVB.






Letzte Details geklärt: Jadon Sancho wechselt 
zu Manchester United

 

Nachdem Borussia Dortmund und Manchester United schon am 01. Juli grundsätzliche Einigkeit über einen Transfer von Jadon Sancho erzielt hatten, haben nun auch beide Klubs jeweils mit dem Spieler alle vertraglichen Details geklärt. Damit sind alle wesentlichen Bedingungen für einen Wechsel des 21-Jährigen zum englischen Rekordmeister erfüllt, der Transfer muss nun noch ordnungsgemäß entsprechend der Verbandsstatuten über das FIFA TMS abgewickelt werden. Der BVB erhält im Anschluss eine fixe Transferentschädigung in Höhe von 85 Millionen Euro.

 

Seit seinem Wechsel zum BVB als damals 17-Jähriger hatte Sancho sich rasch zum Leistungsträger entwickelt. In 136 Pflichtspielen für die Schwarzgelben gelangen ihm 49 Tore (104 Spiele/38 Tore in der Bundesliga, 21/5 in der UEFA Champions League, 11/6 im DFB-Pokal), wettbewerbsübergreifend bereitete er weitere 63 Tore vor. 


„Es war Jadons ausdrücklicher Wunsch, zurück in sein Heimatland und in die Premier League zu wechseln, er hat sich dabei jederzeit absolut korrekt verhalten. Ich möchte mich daher im Namen aller Borussen bei ihm bedanken“, sagt Hans-Joachim Watzke, der Vorsitzende der BVB-Geschäftsführung. 

BVB-Sportdirektor Michael Zorc würdigt zudem Sanchos Leistungen: „Jadon hat in den vier Jahren bei uns eine tolle Entwicklung vollzogen, insbesondere in der Schlussphase der vergangenen Saison hat er mit wichtigen Toren und Assists zum Mannschaftserfolg beigetragen. Wir danken ihm für seinen Einsatz und wünschen ihm für seine weitere Laufbahn nur das Beste.“

 Sancho selbst verabschiedet sich mit folgenden Worten vom BVB und aus Dortmund: „Ich kann den Verantwortlichen von Borussia Dortmund nicht genug danken für die Chance, die sie mir als sehr jungem Spieler geboten haben. Beim BVB konnte ich zu dem Spieler reifen, der ich heute bin. Der DFB-Pokalsieg in der vergangenen Saison war ein krönendes Ende meiner Zeit beim BVB. Aber auch der Support und die Liebe der unglaublichen Fans wird mir immer als etwas Besonderes in Erinnerung bleiben.“

 

"Wir haben einen guten Kader!"

Borussia Dortmunds neuer Cheftrainer Marco Rose spricht in einem Mediengespräch mit Journalisten über die Voraussetzungen für einen guten Saisonstart und über den Kader beim BVB.




Herzlich Willkommen!

In einer über 30 Minuten andauernden Pressekonferenz mit Hans-Joachim watzke und Michael Zorc stellt Borussia Dortmund seinen neuen Cheftrainer Marco Rose vor.

Es war lange Zeit das große mediale Thema: nämlich die Frage, ob Borussia Mönchengladbachs Cheftrainer Marco Rose von seiner vertraglichen Ausstiegsklausel Gebrauch machen wird und den Verein vom Niederrhein vorzeitig verlassen wird, oder nicht. Mitte Februar 2021 war es dann so weit: der Wechsel des gebürtigen Leipzigers zu Borussia Dortmund wurde bestätigt. Und dennoch rissen die Diskussionen um Marco Rose als künftiger Cheftrainer des BVB nicht ab. Denn mit den Erfolgen von Edin Terzic, der es im Schlussspurt der vergangenen Saison sehr widererwartend es doch noch geschafft hat, sich sowohl für die UEFA Champions League zu qualifizieren als auch den DFB Pokal zu gewinnen, wuchsen natürlich die Ansprüche und die Erwartungshaltungen aber auch die Zweifel an der Verpflichtung von Marco Rose.

"Marco steht für einen modernen, attakierenden, offensiven Fußball, der sehr gut zu Borussia Dortmund passt" ist die dazugehörige Meinung von Sportdirektor Michael Zorc. "Er hat eine sehr gute Balance zwischen dem nötigen Spiel gegen den Ball - wobei ihm da sicherlich auch die alte RB Salzburg Schule hilft - Stichwort: Gegenpressing und Umschaltspiel, aber daneben ist sein Spiel auch durch gute und kreative Lösungen im eigenen Ballbesitz gekennzeichnet. (...) Er kann Spieler und Mannschaften entwickeln, erfolgreich sein und - das haben wir auch schon in einigen Gesprächen festegstellt - er ist menschlich und charakterlich ein sehr guter Typ, der richtig gut zu uns passt. Er ist ein Teamplayer und deshalb habe ich persönlich sehr viel Freude, mit Marco und seinem Team in die neue Saison zu gehen."

Für Marco Rose selbst stellt der Ortswechsel trotz seiner vielen Stationen sowohl in seiner Laufbahn als Spieler als auch als Trainer eine neue Erfahrung dar. Denn das Westfalenstadion / der Signal-Iduna-Park sticht als größtes und für viele auch schönstes Fußballstadion Deutschlands sehr heraus und beeindruckt sowohl die Gegner als auch das eigene Team. "Ich freue mich in den Verein Borussia Dortmund einzutauchen" gab der gebürtige Leipziger zu verstehen. "Ich freue mich auf die Fans, wenn sie dann irgendwann wieder ins Stadion kommen dürfen." Als Trainer von RB Salzburg war Marco Rose im März 2018 bereits Gast in Dortmund bei der UEFA Europa League und auch als Spieler des FSV Mainz 05 lernte er, wie es ist, in Dortmund vor "vollem Haus" zu spielen. "Ich weiß natürlich, was es bedeutet, als Gegner vor die gelbe Wand zu treten. Und jetzt freue ich mich darauf, dass ich ein Teil der ganzen Geschichte werden darf." Das Westfalenstadion / Der Signal-Iduna-Park beschreibt er als "eine unglaubliche Arena, die - wenn man guten und erfolgreichen Fußbll spielt - dann mit ihrer Wucht und Wirkung noch unglaublicher wird."

 "Wir werden in der Vorbereitung viel Fußball spielen!"

Wie überall woanders auch, sind die Terminpläne im Profifußball recht eng getaktet. Nach der anstrengenden, aber letztlich erfolgreichen letzten Saison des BVB, nehmen viele BVB-Spieler mit ihren jeweiligen Nationalmannschaften an der Euro 2020 teil. "Wir wissen um die Konstellation und wir werden damit arbeiten. Es ist wichtig, dass die Jungs nach dieser schwierigen Saison und der EM einen anständigen Urlaub bekommen." Denn anschließend geht es nach einer Kennenlernphase rasch an die Arbeit, bei der es gilt, Taktiken und Philosophien zu vermitteln sowie verschiedene Dinge zu thematisieren. Ein Thema, das Marco Rose dabei adhoc erwähnt, sind die zu vielen Gegentore, die der BVB in der letzten Saison kassierte, um "ganz oben dabei" sein zu können." Das heißt: man müsse die Defensive stabilisieren. "Wir weden in der Vorbereitung viel Fußball spielen!"

"Ambitionierte Ziele" und "Arbeiterfußball"

Eine Mitteilung, die der Vorsitzende der Geschäftsführung Hans-Joachim Watzke mittlerweile auch bestätigt hat, ist der bevorstehende Wechsel von Jadon Sancho zu Manchester United. "Es war am Ende des Tages der exemplarische Wunsch von Jadon. Wir hätten ihn lieber hier behalten, trotz Corona, trotz allem! Aber Jadon hat das sehr deutlich gesagt." Und mit ein bisschen Wehmut nahm Marco Rose diese Meldung ebenfalls zur Kenntnis. "Man wusste, dass er ein Flügelspieler ist, der im 1 gegen 1 sehr stark ist und trotzdem torgefährlich war, der auch aus den Halbräumen gespielt hat. Jeder Trainer hat gerne einen Spieler wie Jadon Sancho in seinem Team. Jetzt hat man auch über die letzten Monate gewusst, - und das war auch ein Teil unserer Gespräche - dass es auch darauf hinauslaufen kann, dass Jadon irgendwann nicht mehr da ist. Natürlich haben wir uns damit beschäftigt, wie wir diese Qualität auch ersetzen können. Wir werden keinen Jadon Sancho bekommen, aber wir werden natürlich versuchen, kreative Lösungen zu finden und sehen darin auch die Chance, uns nochmal auf bestimmten Positionen ein bisschen anders aufzustellen." Wie diese Veränderung genau aussehen könnte, ist derzeit wohl noch ungewiss. Nichtsdestotrotz ist er mit dem Spielerpotenzial zufrieden und spricht von ambitionierten Zielen:
"Der Kader ist grundsätzlich sehr gut aufgstellt! (...) Die Erwartungshaltung ist groß, aber die war in Mönchengladbach auch groß. Aber wenn man bei Borussia Dortmund Spieler oder Trainer wird, dann weiß man schon, wovon man redet. Nämlich davon, dass man ganz oben mitspielen muss und dass man um Titel spielt, wie es der Verein in der letzten Saison mit dem Pokalsieg geschafft hat. Und das war auch ein Grund dafür, dass ich mich für den Verein entschieden habe. Ich werde im Trainingslager - wenn alle wieder da sind - über fixe Teamziele reden und mich daran auch messen lassen. (...) Die Ziele werden natürlich ambitioniert sein, weil das jeder von uns erwartet, aber in erster Linie geht das über die Art und Weise, wie wir auftreten." Und genau das soll sich gegenüber dem Auftreten aus der Vergangenheit unter der Fühung von Lucien Favre ändern:
"Hier zu Dortmund passt der Arbeiterfußball!" erklärte der gebürtige Leipziger. "Das bedeutet: viel zu investieren, zu laufen, gegen den Ball zu arbeiten, das Stadion hinter sich zu bringen, Bälle zu gewinnen, schnell umzuschalten und der Anspruch, der über die Jahre gewachsen ist, guten Fußball zu spielen und die Gegner zu bespielen und zu dominieren." (BY)




Sebastian Kehl folgt als Sportdirektor auf Michael Zorc

Eine sehr erfolgreiche Ära geht zu Ende, die nächste soll im kommenden Sommer beginnen: Auf Sportdirektor Michael Zorc (58), der als Spieler und sportlich Verantwortlicher insgesamt 43 Jahre beim BVB verbracht hat, wird am 1. Juli 2022 Sebastian Kehl (41) folgen. Kehl unterschrieb heute einen bis zum 30. Juni 2025 datierten Arbeitsvertrag.

Kehl ist – unterbrochen von einer Pause, die er unter anderem für ein Studium nutzte – seit fast 20 Jahren Borusse. Als Spieler feierte er 2002, 2011 und 2012 die Deutsche Meisterschaft und gewann 2012 obendrein das Double. Nach seiner im Sommer 2015 beendeten Sportlerkarriere schloss der langjährige Mannschaftskapitän ein Management-Studium bei der UEFA ab und erwarb die Trainer-A-Lizenz. Seit Beginn der Saison 2018/2019 fungiert er als Borussia Dortmunds Leiter der Lizenzspielerabteilung. In zwölf Monaten wird der ehemalige Nationalspieler und Vizeweltmeister von 2002 Michael Zorcs Aufgabenbereich vollumfänglich übernehmen.

„Ich bin froh, dass es uns erneut gelungen ist, einen verdienten Meisterspieler über seine aktive Karriere hinaus langfristig an den Klub zu binden. Sebastian Kehl hat in den vergangenen Jahren gute Arbeit geleistet und sich auf seine künftige Rolle als Sportdirektor des BVB bereits vorbereiten können. Natürlich tritt er in große Fußstapfen, aber wir sind davon überzeugt, dass Sebastian über das für seine Aufgabe notwendige Rüstzeug verfügt“, sagt Borussia Dortmunds Vorsitzender der Geschäftsführung, Hans-Joachim Watzke.

„Die Zusammenarbeit zwischen Sebastian Kehl und mir war vom ersten Tag an von großem Vertrauen geprägt“, betont Michael Zorc und merkt an: „Sebastian hat sich sukzessive in alle relevanten Themenfelder eines Sportdirektors eingebracht. Ich schätze seine Arbeit sehr. Dass die Geschäftsführung nun entschieden hat, ihn im Sommer 2022 zu meinem Nachfolger zu machen, halte ich für die folgerichtige und logische Entscheidung. Ich freue mich schon jetzt auf unsere Zusammenarbeit in meinem letzten Jahr als BVB-Sportdirektor.“
„Ich fühle mich seit nun fast zwanzig Jahren mit diesem großartigen Verein sehr eng verbunden und bin stolz darauf die Gelegenheit zu erhalten den sportlichen Bereich von Borussia Dortmund ab 2022 in verantwortlicher Position gestalten zu dürfen“, sagt Sebastian Kehl. „Als Sportdirektor die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass der BVB auch in Zukunft erfolgreich sein wird“, fügt er hinzu, „bedeutet für mich Anspruch und Verpflichtung zugleich. Ich danke den Verantwortlichen – insbesondere Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc – für ihr Vertrauen. Nun freue ich mich allerdings zunächst darauf, gemeinsam mit Michael an unseren Zielen der Gegenwart und den aktuellen Themen und Herausforderungen zu arbeiten.“

Quelle: BVB Presse


L
ukasz Piszczek verlässt nach 11 Jahren den BVB


Borussia Dortmund und seine Fans verabschieden sich von einer Legende.

Lukasz Piszczek wollte eigentlich schon zum Ende der letzten Saison in seine Heimat nach Polen zurückkehren, doch er hing noch ein Jahr dran und stand dem BVB weiter als Rechtsverteidiger zur Verfügung. Und sein Verbleib sollte sich für Borussia Dortmund auf jeden Fall auszahlen, denn zum Ende der Saison ersetzte er den verletzten Mateu Morey und trug durch seine guten Leistungen erheblich zum erfolgeichen Saisonabschluss einschließlich des Sieges im DFB-Pokalfinale gegen RB Leipzig bei.

Obwohl der mittlerweile fast 36 Jahre alte Abwehrspieler als nicht sonderlich redseelig und ein wenig interviewscheu gilt, sprach er bei seinem letzten Interview fast 30 Minuten lang mit Journalisten über seine Zeit bei Borussia Dortmund.

Wir sagen: "Danke Piszczu für eine tolle Zeit!"


 Watzke, Treß und Cramer verlängern beim BVB

Borussia Dortmund setzt inmitten einer bedingt durch die   Corona-Pandemie schwierigen Situation für den gesamten Profifußball auf   personelle Kontinuität. Der Präsidialausschuss des Beirates der Borussia   Dortmund Geschäftsführungs-GmbH hat unter Vorsitz des BVB-Präsidenten Dr.   Reinhard Rauball beschlossen, dass die Verträge der Geschäftsführer   Hans-Joachim Watzke, Thomas Treß und Carsten Cramer vorzeitig verlängert   werden. 
  
  
„Es ist uns nach intensiven Gesprächen gelungen, Hans-Joachim Watzke für   weitere drei Jahre als Vorsitzenden der Geschäftsführung zu gewinnen“, betont   Dr. Reinhard Rauball und spricht der Geschäftsführung um Watzke, Thomas Treß   und Carsten Cramer ein großes Lob aus: „Trotz der bedingt durch die Corona-Pandemie   teilweise dramatisch veränderten Parameter sowie der damit verbundenen   Konsequenzen im Bereich der Einnahmen ist es unserer Geschäftsführung   gelungen, das Schiff in stürmischer See stabil auf Kurs zu halten.“
  
  Der ursprünglich am 31.12.2022 auslaufende Vertrag mit Hans-Joachim Watzke   wird vorzeitig bis zum 31.12.2025 verlängert. Watzke wird auch weiterhin als   Vorsitzender der Geschäftsführung fungieren und wie bisher schwerpunktmäßig   für die strategische Ausrichtung des Unternehmens sowie für die Unternehmensbereiche   „Sport“, „Kommunikation“ und „Personal“ verantwortlich sein.
  
  Die Verträge von Thomas Treß und Carsten Cramer wiederum, bislang befristet   bis zum 30.06.2022, werden vorzeitig bis zum 30.06.2025 verlängert. Treß wird   auch weiterhin für die Unternehmensbereiche „Finanzen“, „Organisation“ sowie   für den Bereich „Recht & Investor Relations“ verantwortlich sein. Cramer   verantwortet den Unternehmensbereich „Vertrieb & Marketing“ sowie   „Digitalisierung“.
  
  „Wir haben großes Vertrauen in die handelnden Personen der Geschäftsführung“,   sagt Dr. Reinhard Rauball und unterstreicht: „Selbst vor dem Hintergrund der   nach wie vor anhaltenden Pandemie-Lage muss sich niemand existenzielle Sorgen   um Borussia Dortmund machen. Die nächsten zwei Spielzeiten sind unabhängig   vom Erreichen der UEFA Champions League bereits komplett durchfinanziert.“


Quelle: Pressemitteilung BVB 



 
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