TV- und Videoproduktion
Verein zur Förderung von Sport und Kultur im Medienbereich



Ein Hinweis: Beachten Sie bitte, dass wir immer die aktuellste Pressekonferenz an erster Stelle platzieren!

 

"In der 75. Minute war das Spiel beendet!"

Der BVB fuhr im DFB-Pokalhalbfinale den höchsten Sieg der Saison ein, musste dafür aber eine bittere Pille schlucken.

Mateu Morey hat sich beim DFB-Pokalhalbfinale schwer verletzt. Eine genaue Dignose steht noch aus.

"Es fällt uns jetzt schwer, heute Abend über Fußball und unseren Einzug ins Pokalfinale zu sprechen, weil wir mit unseren Gedanken einfach bei Mateu Morey sind, der gerade auf dem Weg ins Krankenhaus ist und dem wir alles Gute wünschen" waren die Eröffnungsworte des total resignierten BVB-Pressesprechers Sascha Fligge. "Es war bis zur 75. Minute ein für uns nahezu perfekter Abend" fügte der mindestens ebenso schockierte Cheftrainer Edin Terzic hinzu. "Wenn einer von unseren Jungs so auf dem Boden liegt, dann fällt es halt schwer, sich über die Leistung oder das Spiel Gedanken zu machen."
Dabei sah es für den BVB zunächst sehr gut aus. Auch ohne den verletzten Sturmstar Erling Haaland überzeugten die Westfalen gegen doch deutlich überforderte Kieler und lagen bereits nach 45 Minuten mit 5:0 in Führung, das auch bis zum Schluss bestand hatte. Der höchste Sieg des BVB in der laufenden Saison fiel doch überraschend deutlicher aus als von den meisten erwartet. Aber all das rückt in Anbetracht der Verletzung von Mateu Morey absolut in den Hintergrund. "Bis wir eine Diagnose bei Mateu Morey haben, kann es durchaus noch dauern" heißt es in einr Meldung von Pressesprecher sascha Fligge. Es bleibt nur, dem gebürtigen Mallorquiner alles Gute zu wünschen!




 

Zwischen Quarantäne und Englischen Wochen

Holstein Kiel und Borussia Dortmund haben nicht so viele Gemeinsamkeiten. Doch den Kielern steht jetzt etwas bevor, mit dem der BVB in dieser Saison sehr vertraut ist.

Das berühmt berüchtigte Virus, über das seit fast Anderthalb Jahren unterbrochen weltweit gesprochen und geschrieben wird, macht auch vor dem Profisport nicht halt. Viele Sportler leiden unter der Pandemie genauso wie der Rest der Bevölkerung. Zuletzt hat es viele Spieler des Bundesliga-Zweitligisten Holstein Kiel erwischt, der nun der kommende Gegner im DFB-Pokalhalbfinale gegen Borussia Dortmund ein wird. Die Mannschaft steckte bis zum 20. April in Teil-Quarantäne und hat demzufolge in naher Zukunft sehr viele Ligaspiele nachzuholen. "Dass die Kieler in den letzten 6 Wochen 4 Wochen zuhause verbringen mussten, ist natürlich nicht leicht für sie gewesen" sagte BVB-Cheftrainer Edin Terzic zur derzeitigen Situation der Norddeutschen. "Sie haben jetzt aber so ein ähnliches Programm, das wir in den letzten Wochen auch hatten. Die Anzahl der Spiele ist durch die Englischen Wochen sehr ähnlich wie bei uns. Man kann es auch umdrehen und sagen: Sie gehen jetzt sehr ausgeruht ins Saisonfinale. Aber natürlich ist es nicht leicht für sie, so viele Spiele in so kurzer Zeit zu bestreiten. Jetzt stehen sie am Anfang dieser vielen Spiele und haben in den letzten beiden Spielen einen kleinen Rhythmus entwickeln können." Der BVB ist es dagegen gewohnt, viele Englische Wochen zu absolvieren, was zum einen an der Pandemie liegt, zum anderen aber auch daran, dass man in verschiedenen Wettbewerben (bis vor kurzem auch in der UEFA Champions League) vertreten ist. Edin Terzic weiß, was es bedeutet, mehrere Englische Wochen nacheinander absolvieren zu müssen. "Sie sind in der ersten Englischen Woche, demzufolge sehe ich da nicht den allzugroßen Vorteil bei uns für das Spiel am Samstag (...) Allerdings sind wir diese Woche auch glücklich darüber gewesen, dass wir trainieren konnten und dann sehr frisch in das Spiel am Samstag gehen können."

Nichtsdestotrotz ist das Team aus dem hohen Norden dem BVB in einer Angelegenheit voraus: man hat es geschafft, in dieser Saison den FC Bayern München zu schlagen - ein Ereignis, das bei den Borussen leider schon eine Weile zurück liegt. Es war ein kalter und verschneiter Tag im Januar, als die Kieler im heimischen Holstein Stadion den Rekordmeister nach Verlängerung und Elfmeterschießen besiegen konnten. Edin Terzic beeindruckte dabei allen voran "die ganze Art und Weise, mit der die Kieler das Spiel angegangen sind, mit der sie Rückschläge verkraftet haben und wie sie bis zur letzten Sekunde gekämpft haben. Sie haben ja noch in der letzten Sekunde den Ausgleich erköpft, um sich in die Verlängerung zu bringen. Den FC Bayern München zu schlagen ist nicht ganz so leicht. Das schaffen nicht so viele Mannschaften, aber sie haben es an jenem Abend sehr eindrucksvoll gezeigt. (...) Wir gehen das Spiel genauso an, wie alle anderen Spiele in den letzten Wochen. Wir möchten aus diesen letzten Spielen sehr viel Gutes und sehr viel Selbstvertrauen mitnehmen. Die nächste und schwerste Aufgabe ist die, die wir am nächsten Samstag haben und da wollen wir die Dinge, die wir in letzter Zeit sehr gut gemacht haben, auch zeigen, um dann nach Berlin zu fahren."

"Er hat sich diese Chance verdient!"

An den jüngsten Siegen von Borussia Dortmund in der Bundesliga hat ein alter Bekannter einen großen Anteil.

Lukasz Piszczek absolviert seine letzte Saison als Profifußballspieler. (Foto: Bijan Yaghoubi)

Der BVB ist im Kampf um die begehrten Champions League Plätze durch die letzten Siege gegen den VfB Stuttgart, den SV Werder Bremen, Union Berlin und den VfL Wolfsburg wieder mit dabei. Einen gewiss nicht geringen Anteil daran hat Lukasz Piszczek, der auf der Zielgeraden seiner letzten Saison als Fußballprofi von Borussia Dortmund nicht nur sehr gute Kritiken bekam, sondern auch das volle Vertrauen seines Trainers genießt: "Lukasz hat es sehr gut gemacht. Lukasz hat in den letzten Monaten zuvor leider immer wieder kleine Rückschläge mit kleineren Verletzungen gehabt, die ihn immer wieder so ein wenig aus dem Rhythmus gebracht haben. Aber jetzt zuletzt wirkte er sehr stabil, hat sehr gut trainiert, hat sich diese Chance verdient wie kein anderer im Kader um noch zu zeigen, was noch im Tank ist. Das hat er sehr gut gemacht und er hat sich durch seine Leistung diese Chance verdient. Wir sind sehr zufrieden damit, wie er diese Chance genutzt hat."





 

"Er ist ein sehr sympathischer Kerl!"

Viele Fußballfans freuen sich auf das kommende Borussenduell im DFB-Pokal-Viertelfinale. Und das aus mehreren Gründen.

Die Partie Borussia Mönchengladbach gegen Borussia Dortmund gehört neben den Begenungen des BVB gegen den FC Schalke 04 oder Bayern München mit zu einer der traditionsreichsten Begegnungen im Deutschen Fußball. Viele etwas ältere Fußballfans erinnern sich noch an das legendäre 12:0 der Gladbacher im Ligaspiel gegen die Schwarz-Gelben am 29. April 1978. Aber auch in der jüngeren Vergangenheit gab es bereits viele dieser Duelle im DFB-Pokal, in der die Borussia aus Dortmund jeweils knapp die Nase vorne hatte. 
Doch diese Partie steht derzeit aus einem ganz anderen Grund spätetstens seit dem 15. Februar 2021 sehr im Fokus der Öffentlichkeit. Denn an diesem Tag gab der BVB offiziell bekannt, was für viele bis dato ein offenes Geheimnis war: Marco Rose, derzeitiger Cheftrainer der "Fohlen" vom Niederrhein, wechselt zum Sainsonende zu Borussia Dortmund.
Diese Meldung schlug natürlich ein wie eine Bombe und Max Eberl, Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach, geriet in Erklärungsnot, weil viele Gladbacher Fans über diese Entscheidung verständlicherweise sehr enttäuscht sind.
BVB-Cheftrainer Edin Terzic interessiert sich aber mehr für die Geschehnisse auf dem Platz. Und da ist es nunmal so, dass der BVB gegen die Gladbacher beim letzten Aufeinandertreffen trotz einer zwischenzeitlichen 2:1-Führung das Spiel letztlich mit 4:2 und 3 Geggentoren nach einer jeweiligen Standardsituationaus der Hand geben musste. Edin Terzic lobt die variable Spielweise von Gladbachs Cheftrainer Marco Rose: "Die beiden Systeme, die sie in dem Spiel gespielt haben, haben sie zuletzt auch gespielt - auch innerhalb eines Spiels mal wieder getauscht." Insgesamt stellt er seinem Trainerkollegen trotz der jüngsten Gladbacher Niederlagen ein gutes Zeugnis aus:  
"Ich kenne Marco Rose persönlich noch nicht so gut, aber das was ich bislang von ihm kennengelernt habe ist, dass er ein sehr sympathischer Kerl ist, der sehr guten Fußball spielen lässt. Das sieht man nicht nur in Gladbach, sondern auch auf seinen vorherigen Trainerstationen. Er steht für offensiven und leidenschaftlichen Fußball. Und das zeigt er seit geraumer Zeit in Mönchengldbach, sowohl in der Bundesliga als auch in der Champions League und auch morgen im DFB-Pokal."
Doch der BVB konnte mit den jüngsten Siegen gegen den FC Sevilla, den FC Schalke 04 und Arminia Bielefeld wieder an sein solides Leistungsniveau anknüpfen, das er während der laufenden Saison zwischenzeitlich verloren hatte. Man verstand es zuletzt nicht nur phasenweise guten Fußball zu spielen, sondern den jeweiligen Gegner in den 90 Minuten weitestgehend zu dominieren. "Wir sind guter Dinge, dass wir uns in den letzten Spielen und Wochen genug Automatismen erarbeitet haben, sodass wir darauf auch eine gute Antwort finden werden."  (BY)



 

Der BVB zittert sich ins Viertelfinale

Nach einem deutlich schwierigerem Spiel als ursprünglich erwartet schafft Borussia Dortmund dann doch den Einzug ins Viertelfinale des DFB Pokals.

Es schien für Borussia Dortmund ein ruhiges Fußballspiel zu werden, nachdem man nach 20 Minuten und einer deutlichen spielerischen Überlegenheit bereits mit 2:0 in Führung lag. Doch dann schlichen sich beim BVB wieder diese Fehler ein, die den Gegner aufbauten. "Dass wir uns das nach der Anfangsphase und nach dem Halbzeitergebnis etwas anders vorgestellt haben, dass es nicht ganz so hektisch, emotional und eng wird, ist auch klar", sagte dazu Edin Terzic nach dem Spiel. "Aber dann kippte das Spiel so ab der 30. Minute als wir viel zu eng wurden, als wir angefangen haben zu lange am Ball zu bleiben und den Ball zu wenig zu bewegen und wir die Räume nicht mehr vernünftig gefunden haben", fuhr er fort und sparte dabei nicht an Kritik an seine eigene Mannschaft. Doch es gab auch Lob für den Gegner aus Paderborn: "Sie haben eine 2. Luft bekommen und haben es auch gut gemacht. Sie haben immer wieder an ihre Chance geglaubt, haben bis zum Schluss gekämpft und dann gab es nochmal den großen Knackpunkt, der alles verändert hat. Das war die Elmetersituation in der Nachspielzeit, in der wir eigentlich das Tor zum 3:1 machen und dann gab es ein paar Minuten später die Info: es gab ein Foulspiel im 16er. Und das sind normalerweise diese Wendepunkte, in denen so ein Spiel komplett kippen kann." Gekippt ist das Spiel dann aber zugunsten des BVB als das Tor von Erling Haaland in der Nachspielzeit nach einer umstrittenen Abseitsentscheidung dann doch gegeben wurde. (BY)





 

"Ein guter Mix"

Nach dem wichtigen Heimsieg gegen den FC Augsburg muss Borussia Dortmund nun im DFB-Pokal Achtefinale gegen den SC Paderborn antreten. Edin Terzic erklärt dabei seine Strategie in Sachen Rotation. 

Borussia Dortmund musste - so wie viele andere Mannschaften auch - bedingt durch die derzeitige Pandemie zuletzt viele englische Wochen bestreiten, was zwangsläufig zu einer hohen Belastung für jeden einzelnen Spieler führte. Die Trainer stehen immer in der Verantwortung, den richtigen Spaghat zwischen individueller Qualität eines jeden Einzelnen, dem zu spielenden System und der Physis, bzw der körperlichen Verfassung der Jungs zu schaffen. Einerseits hat man beim BVB noch die Lehren von Lucien Favre im Ohr, der mehrfach betonte, dass es unmöglich für einen einzelnen Spieler sei, innerhalb von 30 Tagen 10 Pflichtspiele auf ganz hohem Niveau zu bestreiten. Auf der anderen Seite hat man gerade in den englischen Wochen wenig Zeit für Trainingseinheiten, in denen man ein Spielsystem weiter modifizieren könnte. Nun meint man vielleicht, dass BVB-Cheftrainer Edin Terzic gegen den 2. Ligisten aus Paderborn die Chance dazu hat, ein wenig zu rotieren, um Druck vom Kessel zu nehmen. Doch der 38-Jährige hat das Spiel gegen den SC Paderborn aus der letzten Saison noch im Hinterkopf, bei dem man nach einem 0:3 Rückstand zur Halbzeit im eigenen Westfalenstadion / Signal-Iduna-Park immerhin noch kurz vor Schluss den Augleich erzielen konnte um einen Punkt zu retten. "Da sieht man mal, wie schnell es gehen kann, wenn man nicht von Anfang an auf der Höhe ist und dann sofort in Rückstand gerät. Und dann stand es ganz schnell 0:3 und dann wird es natürlich ganz schwer!" erinnerte sich der 38-jährige Cheftrainer an das Heimspiel vom November 2019. "Und wenn man deren Startphase letzte Woche gegen Kiel, in der sie nach einer Minute 1:0 führen und dann nach 5 Minuten noch eine 100 prozentige Chance haben, (...) zeigt, dass wir von Anfang an dazu bereit sein müssen, dagegen zu halten und unsere Stärken auf den Platz zu bekommen, sonst kann es schnell in die andere Richtung gehen."
"Never touch a running system" ist eine alte Weisheit, die auch Edin Terzic zu beherzigen scheint. "Wenn etwas gut funktioniert, warum sollte es dann in Zukunft nicht auch gut funktionieren?" war seine Antwort auf die Frage, inwieweit man im eigenen Spielsystem variieren könnte.
Ein wenig ähnlich sieht der gebürtige Mendener die Thematik in Sachen Rotation: "Wichtig ist immer, einen guten Mix aus der eigenen Trainingsleistung und der Frische zu finden. Aber auch der Faktor Gegner spielt dabei eine Rolle. Besonders jetzt, in der wir in Anbetracht der vielen Spiele sehr wenig Trainingsmöglichkeiten hatten, wollten wir erstmal eine Stabilität finden. Wir haben die ganze Zeit darüber gesprochen, dass wir konstanter auftreten müssen und deswegen musste man sich für etwas entscheiden. Und wir haben uns dazu entschieden, nicht viel in der Systematik zu verändern, sondern dass wir erstmal versuchen, die Automatismen uns gemeinsam zu erarbeiten."  (BY)




 

 "Jeder bringt seine Waffe mit!"

4 Punkte aus den vergangenen 5 Bundesligaspielen entspricht nicht mal im Ansatz den Ansprüchen von Borussia Dortmund. Cheftrainer Edin Terzic sieht in seinem Team viel Verbesserungspotenzial. 

Mats Hummels machte nach dem Spiel gegen Union Berlin seinem Frust Luft! (Foto: Bijan Yaghoubi)

Nach dem erneuten Rückschlag in der Bundesliga gegen Union Berlin machte Mats Hummels unmittelbar nach dem Spiel seinem verständlichen Unmut und Frust beim Sender DZAN Luft. Erst bekam die Werbebande aus Plexiglas einen Schlag ab, den sie aber völlig unbeschadet überstand und anschließend gab es harsche Kritik an seine Mannschaftskollegen in der Abwehr: "Die Standards sind es ganz klar" war seine Erklärung für die Niederlage. Wie bereits schon gegen den 1. FC Köln kassierte der BVB 2 Gegentore jeweils nach Eckbällen und verlor somit zum wiederholten Mal ein wichtiges Bundesligaspiel und dementsprechend wichtige Punkte im Kampf um die Champions League Plätze. "Der stärkste Kopfballspieler des Gegners steht bei einer klaren Mannzuteilung 10 Meter frei. Für mich ist es unbegreiflich, wie so etwas passieren kann. Wir hauen uns einfach selber in die Pfanne." sagte der Abwehrchef weiter im Interview. 

Diesen erneuten Rückschlag gilt es nun aufzuarbeiten. Dazu haben Edin Terzic und sein Team immerhin 4 Tage Zeit. "Wir haben das Spiel gegen Union erst einmal sacken lassen und komplett analysiert" gab er auf der Pressekonferenz zu verstehen und reflektierte die Ereignisse in der Alten Försterei: "Nahezu jede Torchance, die Berlin speziell in der ersten Halbzeit hatte, resultierte aus eigenen Ballverlusten in der eigenen Hälfte! Natürlich wollen wir ein Gegenpressing spielen, aber nicht in der eigenen Spielfeldhälfte." Es habe desbezüglich "eine sehr gute Analyse mit der Mannschaft" gegeben, erklärte der Cheftrainer weiter und machte dabei auf dezente Art verständlich, dass die öffentliche Kritik von Mats Hummels nicht unbedingt ganz hilfreich sei. "Wir haben es auch hinbekommen - und das war auch das Ziel - dass die Jungs auch den Arm heben anstatt mit dem Finger aufeinander zu zeigen" erklärte er. "Wir haben die Fehler aufgearbeitet und sind guter Dinge, dass wir sie morgen (im Pokalspiel gegen Eintracht Braunschweig) dann abstellen."

Aber es ist nicht nur die Abwehr, die derzeit beim BVB in der Kritik steht. Sowohl Jadon Sancho als auch Marco Reus können im offensiven Mittelfeld schon seit längerem nicht mehr an ihre Top-Leistungen anknüpfen, die man sonst von ihnen aus der Vergangenheit kennt. "Wir versuchen jedem Spieler im Kader die beste Unterstützung zu bieten, die wir können." sagte der 38-jährige-Cheftrainer desbezüglich bei der Pressekonferenz. Zum einen gelte es, die Spieler "individuell" zu verbessern und zum anderen, das Zusammenspiel in der Gruppe zu optimieren und sie so zu positionieren, dass sie sich auch "wohl" fühlen. Es gilt also beim Abschlusstraining auch Probleme beim Offensivspiel aufarbeiten, in welchen Räumen man zu langsam kombiniere und wie man sich besser positionieren könne. 

In Braunschweig hat man nun zum letzten mal in diesem Jahr die Möglichkeit dazu, es zu zeigen - in einem ereignisreichem und durch die Coronakrise sehr geprägtem Jahr, das man trotzdem mit einem guten Gefühl abschließen möchte. (Bijan Yaghoubi)




"Wir wollen den Pokal gewinnen!"

Cheftrainer Lucien Favre zeigt sich mit dem Ablauf des BVB im Pokalwettbewerb in den letzten 2 Jahren unzufrieden und gibt ein klares Ziel aus. 

Nach einer 6-wöchigen Vorbereitung mit einigen Testspielen geht es los und Borussia Dortmund steuert dem 1. Pflichtspiel der neuen Saison entgegen. Und dabei trifft man in der 1. Runde des DFB-Pokals auf den Drittligisten des MSV Duisburg, den man in einem Testspiel in der Vorbereitung bereits deutlich mit 6:0 geschlagen hat. Dennoch verliefen die Testspiele nicht alle ganz glatt und reibungslos. Man verlor zum Beispiel gegen Feyenoord Rotterdam und dem VfL Bochum jeweils mit 1:3 und auch das 1:1 gegen den in die 2. Liga abgestiegenen SC Paderborn entspricht nicht den Ansprüchen des BVB. Doch diese Testphase dient natürlich auch dazu, mit vielen jungen Spielern verschiedene Spielsysteme auszuprobieren. Ebenfalls waren viele Stammspieler des BVB während der Länderspielpause mit ihren Nationalmannschaften unterwegs, sodass diese bei den Vorbereitungen gefehlt haben. Das mag zwar einerseits ein in der Saisonvorbereitung störender Faktor sein, aber Cheftrainer Lucien Favre betrachtet diesen Umstand durchaus positiv und sagt: "Wir sind alle sehr zufrieden, dass sie so Spielpraxis bekommen haben und das hilft uns auch oft andererseits.(...) Wir freuen uns wieder anzufangen. Unsere Vorbereitung war gut."

Dass der BVB in den letzten 2 Jahren beim Pokal nicht so gut abschnitt (man verlor 2 mal gegen den SV Werder Bremen) ist Lucien Favre durchaus bewusst. Er sieht aber diese Niederlagen als Ansporn dafür es jetzt besser zu machen. "Es bringt nichts, die ersten 2 bis 3 Runden zu absolvieren und nachher bist Du raus!"

 


 
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