TV- und Videoproduktion
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Neuigkeiten aus der Rückrunde 


Ein Hinweis: Beachten Sie bitte, dass wir immer die aktuellste Pressekonferenz an erster Stelle platzieren!

 Er ist ein "absolutes Vorbild"

"Spieler kommen und Spieler gehen" heißt es in einem Motto der Fans. Doch das trifft nicht auf alle Spieler zu.

Lukasz Piszczek erfreut sich beim BVB schon sehr lange großer Beliebtheit.

Lukasz Piszczek gehört mit seinen fast 35 Jahren zwar zu den dienstältesten Borussen, aber noch lange nicht zum "alten Eisen", wie Sportdirektor Michael Zorc es bei der heutigen Pressekonferenz ausdrückte. Der gebürtige Pole spielte ab der Saison 2007/2008 bei Hertha BSC sowohl im Sturm als auch auf dem linken Flügel ehe er vom damaligen Cheftrainer der Hertha und heutigen Cheftrainer von Borussia Dortmund Lucien Favre als Rechtsverteidiger umfunktioniert wurde. Auch nach seinem Wechsel zum BVB vor knapp 10 Jahren wurde er stets auf der rechten Abwehrseite eingesetzt, sodass er sich auf dieser Position langfristig etablieren konnte. "Er ist immer bereit, er will immer traineren und er verhält sich top-professionell" lobte ihn sein Trainer. "Er ist ein absolutes Vorbild gerade für die jungen Profis sowohl auf dem Platz als auch außerhalb des Platzes" fügte Sportdirektor Michael Zorc über seinen Vizekapitän hinzu. Trotz seines für einen Profifußballer etwas fortgeschrittenen Alters wusste er in der 3er Abwehrkette neben Abwehrchef Mats Hummels und Dan-Axel Zagadou zu überzeugen und trug einen wesentlichen Teil dazu bei, dass die Anzahl der Gegentore in den letzten Pflichtspielen durchaus überschaubar blieb. Allerdings läuft der Vertrag von Lukasz Piszczek zum Saisonende aus und Michael Zorc machte zur Frage nach der Zukunft des ehemaligen polnischen Nationalspielers noch keine weiteren Angaben: "Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich das zuerst mit ihm besprechen möchte." 


1:0-Arbeitssieg: "Wir haben zu kompliziert gespielt"

Nach dem fulminanten Auftreten des BVB gegen gegen Frankfurt, Paris und Bremen wartete an diesem Wochenende ein deutlich dickerer Brocken aus dem Breisgau auf die Mannen um Cheftrainer Lucien Favre. Dieser sah seine Mannschaft zwar über weite Strecken spiel-bestimmend, war am Ende aber nicht zufrieden: Seine Mannschaft habe "zu kompliziert gespielt" so Favre nach dem Abpfiff.

Schwarz-Gelb hatte von Beginn an alles im Griff. Für eine halbe Stunde schienen die Breisgauer Gäste komplett abgemeldet zu sein, während sich der BVB zahlreiche Chancen erarbeitete. Die Chancenverwertung ließ allerdings noch Verbesserungsmöglichkeiten erkennen. So bekam Axel Witsel unerwartet den Ball, nach dem ein Freiburger Verteidiger ein Luftloch im eigenen Strafraum getreten hatte, konnte allerdings die Chance nicht nutzen, weil er selbst über den Ball trat (10. Minute).

Doch davon ließen sich die Hausherren nicht abschrecken. Im Gegenteil! In der 15. Minute servierten Julian Brand und Thorgan Hazard ihrem Mannschaftskameraden Jadon Sancho im Freiburger Fünf-Meter-Raum so genau, dass dieser lediglich das Leder über die Linie drücken musste. 

Von Freiburg war bis dato relativ wenig zu sehen. Die beste SC-Chance hatte Vincenzo Grifo in der 26. Minute: Grifo frei vor Roman Bürki, jagte das Spielgerät aber gut einen Meter über die Querlatte.

So ging es in die Pause. Nach dem Seitenwechsel wurden die Gäste immer mutiger, sodass Dortmund gelegentlich durch Konter immer wieder in den Freiburger Strafraum gelangte, konnte aber nichts weiter zählbares auf die Anzeigetafel bringen. Berichtenswert ist jedoch noch eine unschöne Sache: In der 50. Minute waren von den Rängen vermehrt Schmähgesänge gegen Hoffenheims Dietmar Hopp zu hören. Die Partie wurde daraufhin minutenlang unterbrochen, am Ende jedoch nach ein paar Minuten zu Ende gespielt.

In der Pressekonferenz nach dem Spiel sahen beide Trainer deutliches Verbesserungspotential. So war Freiburgs Trainer Streich vor allem mit der Abschlussschwäche seiner Mannschaft unzufrieden. Zitat Streich: "wieder ein Spiel wo Freiburg kein Tor geschossen" habe. Als Grund für die fehlende Freiburger Effizienz sah Streich in der momentanen Problematik, dass die Mannschaft seit dem Trainingslager "Probleme mit Verletzung und Krankheit" habe, "sodass im Moment einfach die Breite in der Mannschaft" fehle.

Sein Gegenüber Lucien Favre haderte vor allem mit der Chancenverwertung des BVB. Seine Mannschaft habe "zu kompliziert gespielt."

Wichtiges Thema außerdem die Unterbrechung des Spiels wegen Schmähgesängen gegen Hoffenheims Dietmar Hopp. Hier hatte Freiburgs Trainer Christian Streich eine ganz klare Meinung. 

Was er darüber sagt, sehen Sie in der Aufzeichnung der Pressekonferenz nach dem Spiel:


Das große Geheimnis

Dass BVB-Cheftrainer Lucien Favre kein großer Redner ist, ist allen BVB-Fans hinlänglich bekannt. Auch heute machte er eine Andeutung, die er aber trotz Nachfrage nicht weiter konkretisieren wollte. 

Viele Journalisten wunderten sich am Dienstag Vormittag als auf dem Trainingsgelände in Dortmund Brackel die Spieler von Borussia Dortmund zum Öffentlichen Training auf den Platz liefen. Denn man vermisste sowohl zum einen Thorgan Hazard als auch Shooting Star Erling Haaland, der spätestens nach seinen beiden Treffern gegen PSG für ordentlich Furore gesorgt hatte. Natürlich stand bei allen die bange Frage im Raum, ob eventuell eine Verletzung vorliegen könne. Die Pressestelle von Borussia Dortmund gab allerdings recht schnell Entwarnung. "Die Spieler, die heute nicht auf dem Platz waren, haben in Abstimmung mit den Reha- und Torwarttrainern allesamt individuell und im Gebäude gearbeitet bzw. hatten Pflege und Behandlung.(...) Nichts Ernstes." Nichtsdestotrotz machte BVB-Cheftrainer Lucien Favre bei der heutigen Pressekonferenz eine Andeutung, dass " 1 bis 2 Spieler die Woche nicht trainiert" haben. Auf Nachfrage um wen es sich dabei handelt, überlegte Lucien Favre kurz, schaute verlegen zu Presesprecher Daniel Stolpe und antwortete dann: "Nein, ich will nicht darüber sprechen. (...) Es waren 2 Spieler, die wegen Magenschmerzen 2 Tage nicht trainert haben. (...) Aber es geht schon viel besser." Der BVB lässt die Frage also unbeantwortet, sodass nun spekuliert werden darf, ob es sich dabei nun um Thorgan Hazard und Erling Haaland handelt oder nicht. 

In dem Zusammenhang stand das Thema "Belastungssteuerung" im Raum. Denn in den kommenden Wochen hat der BVB einige Spiele auf dem Programm: Am Samstag empfängt man im heimischen Westfalenstadion / Signal-Iduna-Park den SC Freiburg, eine Woche später muss man im Borussiapark gegen den Tabellenachbarn aus Mönchengladbach antreten um dann 4 Tage später das wichtige UCL Achtelfinalfinalrückspiel gegen Paris Saint-Germain zu absolvieren. Wie so oft wird überlegt, inwieweit man das zuletzt doch recht erfolgreiche Team so beibehalten soll und inwieweit eine Systemänderung bzw. Rotation sinnvoll wäre. "Ich kann darauf noch nicht klar antworten, aber: gute Frage!" schmunzelte Lucien Favre. Der Schweizer Trainer bleibt also seiner Strategie treu.


"Wichtig ist, dass wir alle zusammen verteidigen!"

 

Nach den bitteren Niederlagen in Bremen und Leverkusen folgten wettbewerbsübergreifend Siege gegen Eintracht Frankfurt und Paris Saint-Germain. Lucien Favre weiß, wie er seine Mannschaft einstellen muss.

Die Schwächen in der Abwehr, die einst beim BVB sehr viele Gegentore verursachten, waren lange Zeit das große Thema. Cheftrainer Lucien Favre nahm sich der Thematik an und versprach Verbesserung. Und siehe da: Nach den Niederlagen beim Pokalspiel in Bremen und den 4 Gegentoren in Leverkusen folgten eine weiße Weste in Frankfurt und "nur" ein Gegentor im Champions League Spiel gegen Paris Saint-Germanin, das mit Weltklassespielern wie Kylian Mbappé, Neymar und mit Ángel Di María über geballte Offensivkraft verfügt. Eine stabile Abwehr sei "der Schlüssel zum Erfolg" betonte Favre zuletzt häufiger und er verstand es zuletzt sie mit einer 3er bzw. 5er Kette zu stabilisieren. Ein entscheidender Faktor dabei ist Lukasz Piszcek, der zuletzt öfter neben Mats Hummels im Abwehrzentrum "clever" verteidigte. Aber auch Emre Can, der zuletzt den verletzten Julian Brandt ersetzte und auf der Sechserposition direkt vor der Abwehr eingesetzt wurde, wusste als "Staubsauger" zu überzeugen.
Nun muss Borussia Dortmund erneut an die Weser und man gilt trotz der erst vor kurzem erlebten 2:3-Niederlage gegen die abstiegsbedrohten Hanseaten als klarer Favorit. Aber es gilt nicht wieder in diesen "Auswärtstrott" zu verfallen, indem man viele unnötige Gegentore kassiert. "Wir müssen weiter die Konzentration halten und es ist wichtig, dass wir alle zusammen verteidigen und dann wird es auch weiter gut gehen!" versprach Lucien Favre auf der Pressekonferenz.



 "Wir kriegen zu viele Gegentore!"

Nach dem Pokal-Aus gegen Werder Bremen und der Last-Minute-Niederlage gegen Bayer 04 Leverkusen sitzt der Frust beim BVB natürlich tief. Demzufolge gab es ein Thema, das die Pressekonferenz durchgehend dominierte.

Mit sehr viel Verwunderung stellten einige Pressevertreter am Mittwoch Vormittag auf dem Trainingsgelände von Borussia Dortmund in Brackel fest, dass sowohl Achraf Hakimi als auch Emre Can nicht am Mannschaftstraining teilnahmen. Sollten tatsächlich beide Spieler ausfallen, würde das für die ohnehin gebeutelte BVB-Abwehr einen herben Rückschlag bedeuten. Doch es wurde in beiden Fällen schnelle Entwarnung gegeben. Achraf Hakimi ist als stolzer Vater seines neu geborenen Sohnes zu seiner Familie nach Madrid gereist und Emre Can sollte aus Gründen der Belastungssteuerung am Nachmittag individuell trainieren. Nichtsdestotrotz bleibt die BVB-Abwehr das zentrale Thema bei der Pressekonferenz. "Wir können nicht immer 5 Tore schießen!" sagte Lucien Favre einst vor ein paar Wochen. Und diese Aussage ist in Anbetracht der letzten Spiele von Borussia Dortmund aktueller denn je. 7 Gegentore in nur 2 aufeinander folgenden Spielen ist definitiv viel zu viel. Das weiß auch Cheftrainer Lucien Favre. Er stimmt darin überein, dass man es in der Abwehr "definitiv viel besser machen" müsse. "Wir haben zu viele Tore gekriegt, das wissen wir schon. Wir müssen weiter daran arbeiten. Das ist die einzige Lösung: Arbeit, Arbeit, Arbeit!" Man müsse sich besser auf verschiedene Situationen einstellen, wie zum Beispiel im 1 gegen 1, 2 gegen 2 und so weiter. Viel konkreter wurde der Schweizer Cheftrainer dabei allerdings nicht.


"Ich bin der Erste, der ihn von Anfang an brächte!"

Nach dem furiosen Auftakt in der Bundesliga muss der BVB die Niederlage im Pokalachtelfinale gegen den SV Werder Bremen verarbeiten. Dabei steht sowohl bei den Fans als auch bei den Medien eine Personalie besonders im Mittelpunkt.

Es waren die berühmten "Jungen und Wilden", die im Pokalspiel gegen Bremen die entscheidenden Akzente im Spiel des BVB setzen konnten. Damit sind vorrangig Giovanni "Gio" Reyna und Erling Haaland gemeint, die nicht nur wegen ihrer erzielten Tore zu den Hoffnungsträgern von Borussia Dortmund gehören. Doch leider schafften sie es in dem Spiel nicht, ihre Mannschaftskameraden mitzureißen, denn insgesamt offenbarte man zu viele eigene Schwächen.
Zum einen ist da die Auswärtsschwäche, auf die der BVB zwar kein Exklusivrecht hat, die aber doch auffällt und für einen Meisterschaftsanwärter letztlich zu ausgeprägt ist. Und zum anderen gab es Unsicherheiten im Spiel nach vorne, zu viele verlorene Zweikämpfe und zu leicht eingefangene Gegentore. All das gilt es im Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen besser zu machen.

Der größte Kritikpunkt vieler Fans richtet sich aber gegen die Aufstellung von BVB-Cheftrainer Lucien Favre. Warum setzt man einen 19-jährigen Topstürmer, der seine Qualitäten mehrfach unter Beweis gestellt hat, auf die Bank und wechselt ihn erst nachträglich im Spiel ein - wenn es eigentlich schon zu spät ist? 

Es ist die Kernfrage der Pressekonferenz, denn Erling Haaland bleibt derzeit ein stets aktuelles Thema.


 "Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen"

Mit einem souveränen 5:0 machten die Borussen am 20. Spieltag deutlich, dass die Tabellenspitze noch nicht aufgegeben wurde. Dabei durften sich die Hausherren von Cheftrainer Lucien Favre einerseits bei ihrem torhungrigen Teenager-Duo Haarland/Sancho, aber auch bei Julian Brandt bedanken. Letzterer hatte über 90 Minuten die Fäden im zentralen Mittelfeld in der Hand, sodass der Sieg zu keiner Zeit in Gefahr war. 

Lucien Favre zeigte sich nach dem Spiel entsprechend zufrieden. Seine Mannschaft wollte das Spiel unbedingt gewinnen. Und so ließen die schwarz-gelben bereits nach dem Anpfiff klar erkennen, in welche Richtung es gehen sollte. Neuzugang Haarland brauchte gerade einmal neun Minuten, um in die Partie zu finden. So lange dauerte es, bis der Norweger zum ersten Mal vor dem Schlußmann der Gäste auftauchte. 

Den ersten Jubel der BVB-Fans besorgte aber jemand anderes: Jaden Sancho setzte sich im Union-Strafraum durch, hatte aber etwas Glück, dass sein Schuss auf den Union-Kasten am Ende noch von einem Berliner Verteidiger abgefälscht wurde (1:0, 13.). Ab hier agierten die Hausherren nach Belieben. Guerreiro war dann der nächste, der sich am Berliner Giekiewicz probierte, aber noch scheiterte (17.) ehe Haarland in einem schnellen Angriff durch die Hintermannschaft der Gäste schlüpfte und seinen sechsten Bundesliga-Treffer markierte (2:0, 18.) 

Danach hatten die Borussen noch weitere Chancen, die jedoch nicht weiter zählbares lieferten, sodass es am Ende beim 2:0 blieb.

Nach der Pause versuchten die Gäste aus Berlin noch mit zu halten und kamen ein ums andere Mal gefährlich vor den Dortmunder Kasten (52., 55., 56.) ehe Dortmund seinerseits innerhalb innerhalb von zehn Minuten für klare Verhältnisse sorgte (3:0 Reus (FE), 68.; 4:0 Witsel, 70. und erneut Haarland 76.).

>> Hier << gibt es noch Bilder aus dem Spiel gegen Union Berlin.

Was die beiden Trainer nach dem Spiel zu sagen hatten, können Sie in unserer Aufzeichnung noch einmal nachverfolgen:

 

 Es sieht nach einem Abschied aus

### UPDATE: Der BVB hat heute den Wechsel von Paco Alcacer bestätigt ###

>> HIER GEHT'S ZUR MELDUNG << 

Heute fand auf dem Trainingsgelände in Dortmund Brackel ein medienöffentliches Training statt. Doch die anwesenden Journalisten bekamen einen einst wichtigen Spieler nicht mehr zu Gesicht. 

Sportdirektor Michael Zorc bleibt nur noch ein Tag Zeit um die Kaderplanung für die Rückrunde abzuschließen. Und es gibt noch einiges zu tun: zum einen steht ein möglicher Wechsel von Emre Can zum BVB im Raum, zum anderen wird dem wechselwilligen Paco Alcacer die Möglichkeit gegeben, sich einen neuen Verein zu suchen. "Wir haben Paco heute frei gestellt, um finale Gespräche mit einem Klub aus Spanien zu führen" erklärte dazu Sportdirektor Michael Zorc. Viele Medien berichteten in letzter Zeit übereinstimmend, dass sich der 26-jährige Spanier hier in Dortmund nicht mehr richtig wohl fühle und den Verein wechseln möchte. Für die BVB-Fans ist das eine eher traurige Nachricht, denn der spanische Nationalspieler schlug einst ein wie eine Bombe, wurde in den Spielen stets eingewechselt und schoss anschließend seine Tore wie am Fließband. Doch genau diese Rolle hat nun ein 19-jähriger Norweger beim BVB eingenommen: Erling Haaland! 

Eigentlich wollte man ursprünglich mit Erling Haaland neben Paco Alcacer noch einen 2. Stürmer ins Team holen, doch daraus scheint wohl nichts zu werden. "Wir haben mehrere Lösungen!" versicherte Cheftrainer Lucien Favre. "Wir haben auch schon mit Thorgan Hazard im Sturm gespielt oder mit Mario Götze. Wir haben viele Alternativen." Allerdings habe auch das System Favre, das zuletzt oftmals recht erfolgreich mit einer 3er Abwehrkette und ohne echten Stürmer fungierte, dazu geführt, dass der Bedarf an einem 2. echten Stürmer nicht mehr zwangsläufig gegeben sei. "Wir müssen am Ende auch immer abwägen: Was bekomme ich noch von einem Spieler? Was kann ich noch von ihm erwarten?" erklärte Michael Zorc in dem Zusammenhang und fügte hinzu: "Wenn die wirtschaftlichen Parameter stimmen, werden wir auch einem Transfer zustimmen." Soll heißen: Wenn die Ablösesumme stimmt, dann darf Paco Alcacer auch den BVB verlassen. 

 "Er ist nicht zu bremsen!"

Nach einem letztlich deutlichen 5:1 Erfolg gegen den 1. FC Köln konnte mal wieder beim BVB ein alter neuer Bekannter besonders auf sich aufmerksam machen.

Erling Haaland sorgte spätestens nach seinem besonders sehenswerten 5:1 wieder einmal für Furore!

 

Der BVB begann wie gewohnt mit einer 3er bzw. 5er Abwehrkette in der Mats Hummels, Lukasz Piszczek und Manuel Akanji das Abwehrzentrum bildeten und Achraf Hakimi und Raphaël Guerreiro jeweils die Außenpositionen besetzten. Julian Brandt und Axel Witsel spielten im zentralen Mittelfeld und Marco Reus, Jadon Sancho und Thorgan Hazard spielten im offensiven Mittelfeld. Wie schon gegen den FC Augsburg verzichtete BVB-Cheftrainer Lucien Favre zunächste auf eine echte Sturmspitze. 

Das Spiel sollte sich ganz im Sinne von Borussia Dortmund entwickeln. Zu keiner Zeit der Partie lies der BVB Zweifel daran erkennen, das Spiel zu gewinnen. Der "Man of the match" war wieder einmal Borussias neuer Sturmstar Erling Haaland, der in der 65. Minute gegen Thorgan Hazard eingewechselt wurde. Nur kurze Zeit später erzielte er seine nächsten 2 Bundesligatreffer. 

5 Tore in 2 Bundesligaspielen und das in insgesamt nur 57 Minuten ist neuer Bundesligarekord! Der norwegische Stürmer scheint sich zum absoluten Glücksgriff von Borussia Dortmund zu  entwickeln. "Er ist nicht zu bremsen. Er will immer trainieren, er will immer gewinnen und für einen Trainer ist es phantastisch so einen Spieler zur Verfügung zu haben!" lobte ihn Lucien Favre nach dem Spiel. 

 

Vorbericht: "Wir müssen besser antizipieren!"

Bei der furiosen Aufholjagd gegen den FC Augsburg konnte Neuzugang Erling Haaland mit seinem 3er-Pack so richtig glänzen und ist beim BVB natürlich eingeschlagen wie eine Bombe. Doch das letzte Bundesligaspiel offenbarte dem BVB auch einige Probleme

"Wir können nicht immer 5 Tore schießen um zu gewinnen, das wissen wir. Aber wenn wir das immer machen, ist es für mich trotzdem okay!" scherzte ein recht gut gelaunter und für seine Verhältnisse sehr redefreudiger Lucien Favre. Doch natürlich sind beim letzten Bundesligaspiel auch ihm die Probleme innerhalb seines Teams aufgefallen - allen voran in der Abwehr. Drei Gegentore in einem Spiel gegen den 10. der Bundesligatabelle sind für ein Spitzenteam mit Meisterschaftsambitionen definitiv viel zu viel. Der mittlerweile 34-jährige Lukasz Piszczek zeigte zum Beispiel deutliche Defizite in Sachen Spritzigkeit. Kurz vor dem ersten Gegentreffer lief er seinem Gegenspieler nur hinterher und der im Abwehrzentrum agierende Manuel Akanji wirkte im Spiel nach vorne sehr unsicher. Nicht zum ersten Mal leistete er sich gravierende Fehlpässe. "Ich will nicht über einzelne Spieler sprechen" antwortete Lucien Favre, als er auf die Schwierigkeiten des Schweizer Innenverteidigers angesprochen wurde. Er nahm die gesamte Mannschaft in die Pflicht und bemängelte dabei die zu geringe Antizipation. Das Team würde nicht schnell genug von Angriff auf Abwehr umschalten und umgekehrt.       

"Er ist ein Spielertyp und Stürmertyp, den wir bislang so noch nicht im Kader hatten!"

Lucien Favre und Michael Zorc sind trotz eines deutlichen Punkterückstandes auf den Tabellenführer der Bundesliga ganz guter Dinge, in der Rückrunde den Anschluss an die Tabellenspitze wiederherstellen zu können. Große Hoffnungen ruhen dabei speziell auf einen wichtigen Neuzugang.

Erling Haaland ist 19 Jahre alt und mit 1,94 m ein sehr großer und kräftiger Stürmer, dem das Fußballspielen durch seinen Vater und ehemaligen norwegischen Nationalspieler Alf-Inge Haaland praktisch in die Wiege gelegt wurde. Er konnte in Norwegen als Jugendspieler bei Bryne FK und Molde FK Erfahrungen sammeln ehe er im Alter von gerade einmal 18 Jahren nach Österreich zu RB Salzburg wechselte. Der Wechsel in die Deutsche Fußballbundesliga zu Borussia Dortmund ist für den jungen Norweger natürlich in gewaltiger Schritt, doch BVB-Sportdirektor Michael Zorc ist sich sicher, dass Erling gut zum BVB passt. "Er ist ein Spielertyp und Stürmertyp, den wir bislang so noch nicht im Kader hatten. Ich glaube, das tut uns ganz gut." Der Wermutstropfen ist allerdings der, dass Erling Haaland bereits mit leichten Knieproblemen nach Dortmund wechselte und deshalb einige Wochen nicht richtig trainieren konnte.

 


 
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