Das große Finale

Alle Fans warten gespannt auf den 34. Spieltag in der Fußballbundesliga, denn seit vielen Jahren fällt die Entscheidung im Kampf um die Deutsche Fußballmeisterschaft erst am letzten Spieltag. Dass Borussia Dortmund seit 7 Jahren aktiv im Titelrennen mitmischt, freut allen voran viele Fans im Ruhrgebiet.

Roman Bürki wird aller Voraussicht nach gegen Borussia Mönchengladbach wieder im Tor des BVB stehen.

Nichtsdestotrotz ist und bleibt der FC Bayern nach wie vor klarer Favorit im Titelrennen und das nicht nur wegen der 2 Punkte Vorsprung auf den BVB. Im Gegensatz zu Borussia Dortmund bestreiten die Münchner am letzten Spieltag ein Heimspiel, spielten insgesamt eine deutlich bessere Rückrunde und wirkten auch in den letzten Spielen nervlich stabiler und in den Leistungen konstanter. Und das trotz der Remis in Nürnberg und auch zuletzt in Leipzig. „Es ist erst vorbei, wenn`s vorbei ist“ lautet dagegen das Kredo von Borussia Dortmund. „Wir müssen uns auf unser Spiel konzentrieren und eine Top-Leistung bringen“ lautet die mittlerweile gewohnte Antwort von Cheftrainer Lucien Favre. Alles andere habe man schließlich nicht mehr in der eigenen Hand.

Der größte Fakt, der für Borussia Dortmund spricht, ist die Tatsache, dass die Eintracht aus Frankfurt für die kommende Saison noch um die Teilnahme an der UEFA Champions League mitspielt. Dazu wäre allerdings ein Sieg in München Pflicht und so sollten die Jungs von Adi Hütter in München trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von BVB-Leihgabe Sebastian Rode maximal motiviert sein.

Es bleibt also aus BVB-Sicht zu hoffen, dass der Fußballgott doch ein schwarz-gelbes Herz hat. 




 

Im Letzten Heimspiel der Saison schaffte es der BVB mit einem Zittersieg gegen Fortuna Düsseldord sich die Chancen im Titelrennen bis zum letzten Spieltag zu wahren.



„Wir waren alle enttäuscht!“ 

Nach nur einem Punkt aus den letzten beiden Spielen hat der BVB nur noch theoretische Chancen auf den Meistertitel. Cheftrainer Lucien Favre und Sportdirektor Michael Zorc bilanzieren 2 Spieltage vor dem Ende den bisherigen Saisonverlauf. 

Fast über die gesamte Saison träumten die Fans von Borussia Dortmund über den Meistertitel – und das nicht ohne Grund. Man gewann nahezu jedes Spiel. Die erste Saisonniederlage bescherte den Borussen nicht der FC Bayern und RB Leipzig, wie man es vielleicht erwartet hätte, sondern im vorletzten Spiel vor der Winterpause gegen Friedhelm Funkels Fortuna aus Düsseldorf. Doch spätestens nach der sehr schmerzhaften Niederlage gegen den Reviernachbarn aus Gelsenkirchen und dem enttäuschenden Unentschieden gegen Werder Bremen hat der BVB nur noch theoretische Chancen auf den Titel.

„Es war am Ende eine Enttäuschung, obwohl wir kein schlechtes Spiel gemacht haben“ sagte Cheftrainer Lucien Favre zum Spiel in Bremen. „Wir hatten auch nach dem 2:2 noch eine große Torchance. Insgesamt war unser Spiel sehr gut (…) Wir können nicht 90 Minuten Dominanz ausstrahlen. Keine Mannschaft in Europa kann das. (…) Wir haben es 60 bis 70 Minuten gut gemacht.“

Nach Meinung aller ist das Spiel der Borussen nach Roman Bürkis Patzer in sich zusammen gebrochen. „Es war ein unnötiges Gegentor, das wissen wir. Das gehört dazu, das ist so. Wir müssen darüber lange sprechen um das zu analysieren.“ 



 

„Jetzt ist wieder alles möglich!“ 

Nach dem doch sehr unerwarteten Remis der Bayern gegen den 1. FC Nürnberg schöpfen sowohl die Fans als auch die Verantwortlichen von Borussia Dortmund wieder neue Hoffnung im Kampf um die Meisterschaft. Dennoch hat die bittere Derbyniederlage ihre Spuren hinterlassen.

Trotz Teilnahme am Mannschaftstraining bleibt der Einsatz von Lukasz Piszczek gegen Werder Bremen fraglich.

Körperlich sichtlich angeschlagen betrat BVB-Cheftrainer den kleinen Presseraum in Brackel. Mit heiserer Stimme sprach der ohnehin recht wortkarge Schweizer zu den Journalisten. „Ich habe das seit mehr als einer Woche“, erklärte er. „Dieses Mal nehme ich kein Antibiotika. Ich mache weiter, werde die Zähne zusammenbeißen.“ Inwieweit sein angeschlagener physischer Zustand mit der schmerzhaften Derbyniederlage zusammen hängt, kann man mal dahingestellt sein lassen. Fakt ist nur: seit letztem Samstag sind die Sorgen beim BVB nicht kleiner geworden. 2 Punkte beträgt nun der Rückstand auf den FC Bayern München im Kampf um die Meisterschaft und daher gilt für die letzten 3 Spiele: Verlieren verboten. Das allerdings ist leichter gesagt als getan. Denn die Sorgenfalten - allen voran was die Besetzung auf der rechten Abwehrseite angeht - sind nach wie vor groß. Achraf Hakimi fällt wegen seines Mittelfußbruches für den Rest der Saison aus, ebenso ist Marius Wolf bis zum Saisonende wegen seines Platzverweises gesperrt und auch der Einsatz von Lukasz Piszczek, der als Ältester in der Mannschaft auch den Spitznamen „H-Kennzeichen Piszczek“ trägt, ist laut Lucien Favre alles andere als sicher. Es darf also spekuliert werden, wie das Problem in der Abwehr gelöst werden könnte.

Ebenso gilt es den Ausfall des rot-gesperrten Marco Reus zu kompensieren. „Es bringt nicht viel darüber zu sprechen. Er ist nicht da. Er ist gesperrt und zum Glück kann er das letzte Spiel machen.“ Lautet Lucien Favres Aussage dazu. Nichtsdestotrotz hat man ein klares Ziel vor Augen, das konsequent verfolgt wird: „Natürlich ist es unser Glaube, unsere Überzeugung und natürlich auch unsere Verpflichtung solange alles möglich ist, auch alles dafür zu tun, um am Ende noch Deutscher Meister zu werden.“ 



Ein schwer zu verdauender Skandal entscheidet das Revierderby

Der BVB muss sich im Revierderby dieses Mal den Gästen aus Gelsenkirchen mit 2:4 geschlagen geben. Dabei hatten die Mannen um Cheftrainer Lucien Favre zunächst alles richtig gemacht und ihrerseits durch ein Kopfballtreffer von Marion Götze die 1:0 Führung erzielt.

Favre selbst konnte sich auf der anschließenden Pressekonferenz kaum beruhigen. Viel zu sehr ärgerte sich der Schweizer einerseits über die aktuelle Handspiel-Regel, die zum Elfmeter gegen seine Mannschaft geführt hatte, aber auch die beiden roten Karten. Die Details inklusive der Statements sowohl von Gästetrainer Huub Stevens als auch von Lucien Favre gibt es in unserer Aufzeichnung der Pressekonferenz:

Das ungleiche Derby

Es ist Derbyzeit und das Ruhrgebiet steht Kopf. Man verspricht sich dieses Mal ein ganz besonderes Fußballfest, denn während der BVB und seine Fans immer noch von der Meisterschaft träumen, kämpft der FC Schalke 04 derzeit ums nackte Überleben in der Liga. Dass Tabellenstände und Statistiken bei Derbys – gerade hier im Ruhrgebiet- keine allzu große Aussagekraft haben, lehrt uns die Geschichte.

Es war der 12. Mai 2007 und riesige Fanmassen in blau-weißen und schwarz-gelben Fußballkluften bewegten sich durch die Stadt. Nach fast 50 Jahren hatten die Knappen aus Gelsenkirchen damals endlich mal wieder die Chance Deutscher Meister zu werden. Der BVB hatte es mit seinem damaligen Trainer Thomas Doll bis dato geschafft, sich mit Siegen gegen die Hertha aus Berlin, der Eintracht aus Frankfurt und dem VfL Wolfsburg aus den Abstiegsregionen der Tabelle zu verabschieden. Dennoch ging es beim Blau-Weißen Anhang, dessen Team zu der Zeit in der Tabelle 24 Punkte Vorsprung auf den BVB hatte, nur noch um die Höhe des Schalker Sieges. Doch Alexander Frei und Ebi Smolarek hatten etwas dagegen und verdorben mit ihren Toren den Königsblauen die Meisterschaft. „Natürlich kann ich mich noch sehr gut an dieses Spiel erinnern, weil wir wirklich kein gutes Jahr gespielt haben“, sagte dazu Sportdirektor Michael Zorc. “Es war das letzte Heimspiel und dadurch konnten wir wenigstens ein für uns ordentlichen Saisonabschluss feiern.“ 

Nun könnte man aus Dortmunder Sicht befürchten, dass sich Geschichte wiederholt und dieses Mal die Königsblauen völlig unverhofft mit einem Sieg den Borussen die letzten Titelträume nehmen könnten. Doch Michael Zorc wiegelte ab: „Die Vorzeichen sind dieses Mal komplett anders, weil wir ja auch wieder zuhause in Dortmund spielen.“

Favres Sorgen in der Abwehr

Dennoch hat der BVB derzeit noch einige Baustellen. Die größte Baustelle befindet sich derzeit auf der rechten Abwehrseite. Achraf Hakimi fällt wegen eines Mittelfußbruches für den Rest der Saison aus und auch die Einsätze von Lukasz Piszczek und Marius Wolf, die für diese Position in Frage kämen, sind mehr als fraglich. Alle weiteren Optionen für die Lösung dieses Problems hielt Cheftrainer Lucien Favre offen: „Das ist eine gute Frage, die ich heute noch nicht klar beantworten kann. Wir hoffen, dass Marius Wolf am Samstag bereit ist.“







„Wir haben noch Vieles zu verbessern!“ 

Borussia Dortmund spielt zwar bislang eine erfolgreiche und für die meisten Fans überdurchschnittlich gute Saison. Dennoch offenbarte der BVB auch im letzten Spiel gegen den FSV Mainz 05 einige Schwierigkeiten. Cheftrainer Lucien Favre ging auf das Spiel ein und erläuterte seine Sicht zum Spiel und zum bisherigen Verlauf der Saison. 

Ein durchaus gut gelaunter und gelöster Lucien Favre betrat den kleinen Presseraum im BVB-Trainingszentrum in Brackel. Als es um die Ausmaße des Schwarzwaldstadions in Freiburg ging, lächelte er etwas verdutzt: „Was ist kürzer? So oder so?“ und gestikulierte dabei mit den Händen. „Hatten Sie es gewusst?“ fragte er lachend und zeigte dabei auf eine Journalistin.

Ein Grund für seine gute Laune mag sicherlich neben dem schönen Wetter die etwas entspannte Personalsituation sein. Bis auf Lukasz Piszczek und Achraf Hakimi stehen alle Spieler für das Spiel in Freiburg zur Verfügung. Auch die deftige 0:5-Niederlage gegen den FC Bayern München schien vergessen zu sein. Doch die letzte Partie gegen den FSV Mainz 05 war immer noch allgegenwärtig. Trotz des 2:1-Sieges hagelte es an Kritik, besonders zum Verlauf der 2. Halbzeit. Lucien Favre sah die 2. Hälfte etwas differenzierter: „Die letzten 10 Minuten der 2. Halbzeit waren schwer. Alle sagen, die 2. Halbzeit war nicht gut. Das ist nicht die Wahrheit. Wir haben auch 3 klare Torchancen gehabt, die wir nicht genutzt haben.“ Wenn sie die genutzt hätten, dann wäre die Schlussphase ganz anders gewesen. Nichtsdestotrotz sieht Lucien Favre durchaus Modifizierungsbedarf in seinem Team: „Wir haben noch Vieles zu verbessern und das sagte ich bereits von Anfang an.“ 






Eine Woche nach dem 0:5-Debakel bei den Bayern gewinnt Borussia Dortmund gegen den 1. FSV Mainz 05  und nach einer überragenden Leistung von Torhüter Roman Bürki

 

 

„Wir müssen unsere Hausaufgaben machen!“ 

Nach der deutlichen 0:5-Niederlage gegen den ärgsten Widersacher FC Bayern München gilt es nun Wunden zu lecken und sich auf das nächste Spiel vorzubereiten. Trotz der sehr in die Kritik geratene Leistung des BVB machen sich viele Fans große Hoffnungen auf die Meisterschaft. Doch bis dahin ist es ein langer und steiniger Weg mit vielen Baustellen. 

Die größte Baustelle befindet sich nach wie vor auf der rechten Abwehrseite. Nachdem die Leihgabe von Real Madrid Achraf Hakimi wegen eines Mittelfußbruches bis zum Saisonende ausfällt, muss Cheftrainer Lucien Favre ebenfalls auf Lukasz Piszczek verzichten. Er hat sich wieder am Fuß verletzt und wird voraussichtlich für die nächsten 2 bis 3 Wochen ausfallen. 



Das große Rätselraten 

Es ist das vielzitierte Spitzenspiel in der Liga und viele Experten prophezeien, dass der Sieger dieser Partie auch der kommende Deutsche Meister sein wird. Lucien Favre und Michael Zorc machen sich darüber keine Gedanken. 

Lukasz Piszczek könnte gegen den FC Bayern München wieder eingesetzt werden.

Lucien Favre ist nicht als der große Redner bekannt. Auch vor so einem wichtigen sogenannten „6-Punkte-Spiel“ gegen den FC Bayern München bleibt der gebürtige Schweizer gelassen. Dabei gibt es zurzeit gerade beim Personal wichtige Fragen, speziell in der Abwehr zu klären: Wie ist es derzeit um Lukasz Piszczek, Abdou Diallo, Achraf Hakimi bestellt? Auch Paco Alcacer ist seit dem Spiel gegen Wolfsburg am Arm angeschlagen. Die Antwort von Lucien Favre zu diesen wichtigen Fragen sind -wie schon fast gewohnt- nicht wirklich eindeutig: „Wir werden das morgige Abschlusstraining abwarten müssen, um entscheiden zu können, wer spielen wird und wer nicht.“ Lediglich Achraf Hakimi wird wegen seines Mittelfußbruches definitiv ausfallen. Als BVB-Fan steht man nun zwischen Hoffen und Bangen, denn sollten alle genannten Spieler verletzungsbedingt ausfallen bzw. nicht vollständig genesen zur Verfügung stehen, dann dürfte es für Borussia Dortmund mehr als schwierig werden, in München zu bestehen.






Die Tabellenspitze zurück erobert

Zwei späte Treffer von Dortmunds Paco Alcácer (90.) verhelfen den Mannen von Trainer Lucien Favre wieder zurück an die Tabellenspitze. Und damit versetzte der Spanier den Signal-Iduna-Park in einen Freudentaumel, da Verfolger Bayern München nicht über ein 1:1 in Freiburg hinaus kam. Lucien Favre war nach dem Spiel entsprechend kritisch.

 Favre sprach auf der Pressekonferenz nach dem Spiel im Beisein von Gäste-Coach Bruno Labadia davon, dass seine Mannschaft am heutigen Samstag "blockiert" gewesen sei. Es habe sehr lange gedauert, bis seine Mannschaft sich am Kasten der Gäste aus Wolfsburg hätten festsetzen können.

 Sehen Sie hier, was Lucien Favre auf der Pressekonferenz unter anderem auch im Hinblick auf die Vorbereitung auf das nun anstehende Duell mit dem deutschen Rekordmeister zu sagen hatte, und wie auch Bruno Labadia aus Sicht der Wolfsburger Gäste die Partie bewertet:


 

 


„Er hat sehr viel Potenzial“ 

Fluktuationen gehören zum Fußballalltag wie bei vielen Menschen das täglich Brot. Viele Spieler kommen und gehen oder werden abgeworben. Oft ist es so, dass Spieler bei einem Verein nicht zum Zuge kommen oder einschlagen wie eine Bombe. Dann gibt es aber auch Spieler, die bei einem Verein reifen und Schritt für Schritt Fortschritte machen und sich unauffällig etablieren. 

Er hatte zunächst Probleme sich innerhalb der Mannschaft zu etablieren, fungierte einst unter Peter Bosz oft und erfolgreich ersatzweise als linker Außenverteidiger bis er sich auf seiner Stammposition im Abwehrzentrum etablieren konnte. Die Rede ist von Dan-Axel Zagadou. Seine Physis ist für einen Innenverteidiger ideal. Mit 1,96 Meter und einem Gewicht von 90 kg bringt er für seine Position eine ideale Voraussetzung. BVB-Cheftrainer Lucien Favre sieht in ihm noch sehr viel Entwicklungspotenzial: „Er hat am Anfang nicht sofort gespielt, brauchte ein wenig Zeit um sich anzupassen, aber er hat die Qualität sich zu verbessern. Das ist das Wichtigste. Er hat sehr viel Potenzial und kann noch viele Fortschritte machen.“ 





„Wir wollen alles versuchen um Deutscher Meister zu werden!“

Michael Zorc spricht es nun öffentlich aus und nimmt 8 Spieltage vor dem Saisonende das für viele Verantwortliche berüchtigte M-Wort in den Mund. Trotz der kleinen Krise in der jüngsten Vergangenheit zeigt sich der BVB-Sportdirektor zuversichtlich das Ziel zu erreichen. Dennoch gibt es derzeit beim BVB noch die ein oder andere Baustelle.

Die 1. Baustelle ist der Ausfall des im zentralen Mittelfeld agierenden Axel Witsel. Der 30-jährige gebürtige Belgier, der als Schlüsselspieler und Schaltzentrale im Aufbauspiel der Borussia gilt, fällt wegen eines Faserrisses im Adduktorenbereich für das das Spiel gegen die Hertha aus. Seinen Ausfall zu kompensieren stellt für Lucien Favre eine Herausforderung dar. Eine Systemumstellung schließt der gebürtige Schweizer nicht aus. Die gute Nachricht ist die Hoffnung auf eine baldige Genesung und auf eine Rückkehr des zentralen Mittelfeldspielers nach der Länderspielpause zur Partie gegen den VfL Wolfsburg.

Die 2. Baustelle beim BVB sind derzeit die Außenverteidigerpositionen. Speziell auf der rechten Abwehrseite macht sich der langfristige Ausfall von Lukasz Piszczek bemerkbar. Achraf Hakimi zeigte zuletzt die ein oder andere Unsicherheit im Abwehrverhalten, sodass für ihn im Spiel gegen den VfB Stuttgart Marius Wolf auf seine Position rückte. „Er hat in Frankfurt schon mehrmals auf dieser Position gespielt“ sagte Lucien Favre. „Aber es ist etwas ganz anderes in einer Viererkette oder Fünferkette zu spielen. Das alles braucht seine Zeit, denn er spielte damals auf seiner Position sehr offensiv und das hat er immer gut gemacht.“ 




 Der BVB arbeitet sich zum 3:1-Sieg gegen den VfB Stuttgart.

Jetzt hat Dortmund wieder gegen Stuttgart gewonnen - ist in Teilen aber nicht wiederzuerkennen. Und erstmals seit September nicht mehr Tabellenführer.

 Pressekonferenz mit Lucien Favre und Michael Zorc vor dem Spiel gegen Stuttgart 07.03.19

 

„Wir lernen immer“ 

Nach einer Durststrecke von 5 Pflichtspielen in Folge ohne Sieg konnte Borussia Dortmund im Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen endlich wieder gewinnen. Und das war in mehrfacher Hinsicht wichtig. 

„Endlich wieder mal ein Sieg“ sagte BVB-Cheftrainer Lucien Favre unmittelbar nach dem Spiel gegen Leverkusen. Und dieser Sieg war auch hart erkämpft, sodass nach den eher enttäuschenden Ergebnissen zuvor bei den BVB-Fans eine deutliche Erleichterung zu spüren war. „Bloß nicht wieder ein 3:3 wie gegen Hoffenheim“ lautete ihr Credo. „Das war ein wenig spaßig von mir!“ meinte Lucien Favre bei der Pressekonferenz schmunzelnd, nachdem er auf seine Aussage angesprochen wurde. „Es war wichtig und auch der richtige Moment wieder zu gewinnen und das war enorm schwer.“

Gerade in den ersten 20 Minuten taten sich die Borussen gegen hoch verteidigende Leverkusener sehr schwer ihr Spiel aufzubauen. „Es war nicht das Ziel gegen Leverkusen so tief zu spielen“ sagte der Schweizer. Es gelte für die Zukunft selber höher zu verteidigen und ein gutes Pressing aufzubauen. 




Borussia Dortmund - Bayer 04 Leverkusen 3:2

Borussia Dortmund gewinnt gegen die Werkself aus Leverkusen am Ende mit 3:2 und stellt damit den alten Drei-Punkte-Vorsprung gegenüber den Bayern wieder her.

Leverkusen hatte den besseren Start in die Partie. Jedoch war es den Mannen um Gästetrainer Peter Bosz trotz einer 80 prozentigen Ballbesitzquote in der ersten Spielhälfte nicht möglich, den Kasten von Roman Bürki ernsthaft in Gefahr zu bringen. Das nutzte die Borussia Mitte der ersten Halbzeit, um sich erstmals dauerhaft in der Leverkusener Hälfte festzusetzen und durch Zagadou die Führung zu erzielen.

Den zwischenzeitlichen Ausgleich durch Leverkusens Vollandt (37.) beantwortete Dortmunds Jadon Sancho nur 60 Sekunden später (38.) seinerseits mit dem Dortmunder 2:1.

Nach dem Wechsel das gleiche Bild: Die Gäste zunächst wieder leicht überlegen, allerdings ohne nennenswerte Abschlussmöglichkeit. Auf Dortmunder Seite war es dann Mario Götze, der mit seinem ersten Schuss auf den Leverkusener Kasten die Führung auf 3:1 ausbaute (60.) ehe Jonathan Tah mit seinem Treffer in der 75. Spielminute den späteren Endstand herstellte.

Sehen Sie nun die Reaktionen der beiden Trainer Lucien Favre und Peter Bosz in der Pressekonferenz nach dem Spiel:

„Eine schwierige Frage der Interpretation“ 

BVB-Cheftrainer Lucien Favre ist dafür bekannt, ein Mann der leisen Töne zu sein, der die Fragen der Journalisten immer kurz und knapp beantwortet und nicht wirklich viel von sich und seiner Mannschaft preisgibt. Doch ein Thema schien ihn so aus der Ruhe gebracht zu haben, dass er sich sogar für seine ausführliche Antwort entschuldigte: „Sorry dafür, dass ich so lange spreche!“ 

Es ist ein Thema, das so alt ist wie der Fußball selbst: die subjektiven Entscheidungen der Schiedsrichter, die die Fans und Experten spalten und die immer wieder für kontroversen Gesprächsstoff sorgen. War es ein absichtliches Handspiel oder nicht? War es ein Foul oder kein Foul? Stand der Spieler im Moment der Ballabgabe im Abseits oder stand er doch auf gleicher Höhe zu seinem Gegenspieler? Fragen, auf die es keine richtigen Antworten zu geben scheint, denn jeder Versuch, Entscheidungen der Schiedsrichter zu normen, stoßen bei den Verantwortlichen immer wieder auf Unverständnis, so wie auch in diesem Fall bei Lucien Favre und Michael Zorc.



Eine „haarige“ Angelegenheit

Frisuren sind in den Medien zurzeit das große Thema rund um den BVB. Die Ereignisse kurz vor dem wichtigen UCL-Spiel gegen Tottenham Hotspurs sorgen in Anbetracht der  Enttäuschungen in den letzten Spielen und der damit verbundenen Minikrise in Teilen der Öffentlichkeit für Hohn und Spott.

„Arbeit, Arbeit, Arbeit“ sagte Borussia Dortmunds Cheftrainer Lucien Favre bei der Pressekonferenz. Gemeint ist damit das Abstellen von Flüchtigkeitsfehlern innerhalb seiner Mannschaft, die - wie im UCL-Spiel gegen Tottenham - schnell zu Gegentoren führen. Man müsse mit „mehr Geduld“ spielen und dürfe „nicht mehr solche Tore kriegen“. In der Hinrunde habe man viel Glück gehabt, weil Flüchtigkeitsfehler vom Gegner selten so bestraft wurden wie jetzt. Im Offensivbereich zeigte sich der Schweizer ganz zufrieden: „Wir kreieren uns Torchancen, das machen wir gut und wir müssen das weiter so machen.“

„Wir haben momentan kein Spielglück“ sagte dazu Sportdirektor Michael Zorc und meinte weiter, dass man jetzt das Gefühl habe, dass fast jeder Fehler bestraft werde. Man werde zwar an den Fehlern arbeiten, sehe aber keinen Grund großartige Veränderungen vornehmen zu müssen.  



Borussia Dortmund - TSG 1899 Hoffenheim 3 : 3

Nach der unglücklichen aber auch nicht ganz unverdienten Niederlage im Pokalspiel gegen de SV Werder Bremen stellen sich viele Fragen an Cheftrainer Lucien Favre. Antworten dazu gibt es auf der BVB-Pressekonferenz.

Eine starke Frankfurter Offensive trifft auf eine durch verletzungsbedingte Ausfälle etwas geschwächte Dortmunder Abwehr. Für den BVB ist dieser Umstand dennoch kein Grund zur Beunruhigung.

„Auf 39 Tore insgesamt haben sie 31 gemacht ?“ fragte BVB-Cheftrainer Lucien Favre den Journalisten Tobias Jöhren von den Ruhr Nachrichten. Mit „sie“ sind die 3 Offenivspieler Ante Rebić, Luka Jović und Sébastien Haller von Eintracht Frankfurt gemeint. „Ich glaube es ihnen“, bestätigte der BVB-Cheftrainer die Statistik, „ich habe mehrere Spiele von ihnen gesehen.“ Dass die Eintracht aus Frankfurt nicht ohne Grund eine erfolgreiche Hinrunde gespielt hat, ist auch bei Borussia Dortmund bekannt. „Dieses System 3 – 4 – 1 – 2 ist brandgefährlich. Sie können spielen, sie können auch kontern und sie sind auch vor dem Tor sehr geschickt. Aber die Eintracht macht nicht nur die 3 Offensivspieler aus.“ Auch Sportdirektor Michael Zorc zeigt sich von der Mannschaft von Adi Hütter beeindruckt. „Ihr ganzes Spiel besticht durch eine hohe Körperlichkeit“, sagte er unter anderem. „Was besonders auffällig ist, ist die Torgefahr, die die 3 ausstrahlen, aber es geht auch immer um die Zulieferdienste.“

Obwohl im Abwehrzentrum des BVB schon seit geraumer Zeit Manuel Akanji und mittelfristig auch Dan-Axel Zagadou verletzungsbedingt ausfielen, zeigt sich Lucien Favre für das Spiel gegen die Hessen dennoch optimistisch. „Wir hatten gute Neuigkeiten gehabt: Dan-Axel Zagadou hat langsam wieder angefangen zu trainieren. Julian Weigl (der quasi aushilfsweise vom zentralen Mittelfeld ins Abwehrzentrum rückte; Anmerkung der Redaktion) hat das bis jetzt sehr gut gemacht, Abdou Diallo ist da, Ömer Toprak ist zurück und das geht…“ sagte der Schweizer mit einem Lächeln im Gesicht. Und Michael Zorc fügte hinzu: „Unser Trainer wird versuchen die entsprechenden Antworten zu bringen.“ 


 Borussia Dortmund gewinnt zuhause souverän mit 5:1 gegen Hannover 96. 

Die Pressekonferenz nach dem Spiel mit den Trainern Lucien Favre und André Breitenreiter von Hannover 96


 

Borussia Dortmund - Hannover 96: Des einen Leid des anderen Freud

Er galt für lange Zeit als „Passmaschine“ im zentralen Mittelfeld und war maßgeblich am Aufbauspiel und Erfolg von Borussia Dortmund beteiligt. Dennoch wurde es in den letzten Monaten etwas ruhiger um ihn, denn die erfolgreiche Spielweise von Axel Witsel und Thomas Delaney warfen ihn auf seiner ursprünglichen Position zurück. Doch nun gibt es neue Chancen für einen etablierten Spieler.

Die Ausfälle im von Manuel Akanji und Dan-Axel Zagadou brachten das Trainerteam um Lucien Favre dazu im Abwehrzentrum zu improvisieren. Nachdem auch Ömer Toprak etwas angeschlagen war, brachte man gegen RB Leipzig mehr oder weniger notgedrungen Julian Weigl als 2. Innenverteidiger neben Abdou Diallo. Es war eine Aufgabe, die der 23-Jährige, um den schon Wechselgerüchte kursierten, gut gelöst hatte und die ihm durchaus viel positive Kritik einbrachte. 

 RB Leipzig - Borussia Dortmund

 
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