Borussia Dortmund - SV Werder Bremen 5 : 7 n.E.

Diesmal verlässt den BVB das Glück. Nach dem hochdramatischen 5:7 gegen Bremen sind die Schwarzgelben ausgeschieden Hier sehen Sie die Pressekonferenz nach dem Spiel:


„Das war wie ein Startschuss“

„Borussia Dortmund gegen den SV Werder Bremen“ klingt zunächst einmal nicht besonders spektakulär. Doch gerade die etwas älteren BVB-fans wissen, dass diese Spielpaarung gerade im DFB-Pokal einen besonderen Klang hat.

Es war Samstag, der 24. Juni 1989. Borussia Dortmund stand zur großen Überraschung vieler Fans im DFB-Pokalfinale in Berlin und war gegen den SV Werder Bremen seinerzeit krasser Außenseiter. Der damalige 4:1-Sieg der Schwarz-Gelben sorgte für sehr viel Jubel. „Das war für uns, für das gesamte Umfeld und für die ganzen Fans von Borussia Dortmund ein sehr emotionales Spiel“ erinnert sich der damalige Mannschaftskapitän und heutige Sportdirektor Michael Zorc an diese Partie. „Wir hatten damals 30 bis 40 Tausend Schwarz-Gelbe mit den Bananen im Stadion in Berlin. Das war ein wunderschönes Bild.“

Ein Spieler machte sich bei diesem Spiel für alle BVB-Fans bis heute unsterblich. Mit „Wir singen Norbert, Norbert, Norbert Dickel. Jeder kennt ihn: der Held von Berlin!“ wird heutige Stadionsprecher Norbert Dickel stets von den Fans begrüßt. Und das nicht ohne Grund, denn mit seinen 2 wichtigen Toren im damaligen Pokalfinale machte er sich hier in Dortmund über Generationen hinweg einen Namen. „Nobby Dickel hatte für den Sieg sein Knie geopfert. Das betont er immer noch gerne!“ sagte Michael Zorc schmunzelnd und sorgte dafür bei den Journalisten für Heiterkeit. „Das war wie so ein erster Startschuss für eine bessere Zukunft, so war damals mein Eindruck. Eine riesige Euphorie wurde entfacht“ fügte er hinzu. Recht hat er.

 

 

 Borussia Dortmund - 1. FC Union Berlin 3 : 2

Zittern bis zum Schluss

Nach einem hartumkämpften DFB-Pokalfight gewann Borussia Dortmund kurz vor Schluss der Verlängerung durch einen von Marco Reus verwandelten Foul-Elfmeter gegen die „eisern“ kämpfenden Spielern des 1. FC Union Berlin.

Es war ein Spiel mit gewissen Deja-Vu-Erlebnissen: Wie zuletzt gegen die Hertha musste man kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit den doch sicher geglaubten Sieg wieder herschenken. Und wie vor 2 Jahren, als man sich erst im Elfmeterschießen gegen den 1. FC Union Berlin durchsetzen konnte, war es für die Borussen dieses mal wieder ein hartes Stück Arbeit.

Trainer Lucien Favre rotierte gleich auf mehreren Positionen: Im Tor durfte für den zuletzt bärenstark auftretenden Roman Bürki dieses Mal Marwin Hitz zwischen die Pfosten. Im Abwehrzentrum musste für den noch verletzten Manuel Akanji Ömer Toprak ran und Abdou Diallo begann zunächst auf der linken Abwehrseite, musste aber schon nach kurzer Zeit verletzungsbedingt durch Raphaël Guerreiro ersetzt werden. Ebenso wurden die zuletzt sehr erfolgreich agierenden Mittelfeldspieler Marco Reus, Axel Witsel und Jadon Sancho  geschont. Dafür durften Christian Pullisic, Marius Wolf und Shinji Kagawa ran.

Die doch sehr stark rotierte Elf von Lucien Favre tat sich sehr schwer. Man sah ihr deutliche Abstimmungsprobleme an, Automatismen speziell im Spielaufbau griffen nicht richtig, sodass es zu vielen Missverständnissen und Fehlpässen kam. Die Berliner, die von ihren Fans lautstark unterstützt wurden, waren über weite Strecken des Spiels mindestens ebenbürtig. 



















Borussia Dortmund - 1. FC Union Berlin

Borussia Dortmund bittet die Fans aus organisatorischen Gründen um eine möglichst frühzeitige Anreise zum Westfalenstadion / Signal-Iduna-Park.

 
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